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Bayer erhöht Angebot für Monsanto

15.07.2016 -

Bayer hat sein Angebot für Monsanto auf 125 USD pro Aktie erhöht. Neben der Bereitschaft zur Abgabe bestimmter kartellrechtlicher Zusagen untermauert der Konzern damit seine Zuversicht in einen erfolgreichen Abschluss.

Aufgrund zusätzlicher Informationen hat das Unternehmen sein Angebot an die Aktionäre von Monsanto von 122 USD auf 125 USD pro Aktie in bar erhöht. Monsanto wurde darüber am 1. Juli mündlich informiert und erhielt am 9. Juli eine entsprechend angepasste Offerte. Zudem hat Bayer die Finanzierungs- und Regulierungsfragen von Monsanto umfassend beantwortet und ist bereit, gegenüber den Behörden - soweit notwendig - bestimmte Zusagen zu machen, um den Vollzug der geplanten Akquisition von Monsanto zu ermöglichen.

Bayer hat gegenüber Monsanto bekräftigt, dass das Angebot Transaktionssicherheit bietet und nicht unter Finanzierungsvorbehalt steht. Ein ausgehandelter Konsortialkreditvertrag zur vollständigen Finanzierung der Transaktion liegt zur Unterschrift durch fünf Banken bereit (BofA Merrill Lynch, Credit Suisse, Goldman Sachs, HSBC und JP Morgan).

Damit geht der Konzern weiterhin davon aus, alle notwendigen regulatorischen Freigaben innerhalb eines angemessenen Zeitraums erhalten zu können, da sich beide Unternehmen bei Produkten und geografischer Präsenz ergänzen. Man ist zudem bereit, gegenüber den Kartellbehörden bestimmte Zusagen abzugeben, soweit diese notwendig sein sollten. Zusätzlich bietet man den Amerikanern eine Zahlung in Höhe von 1,5 Mrd. USD für den Fall an, dass die notwendigen Kartellfreigaben nicht erteilt werden sollten (Reverse Antitrust Break Fee), und bekräftigt damit die Zuversicht in eine erfolgreiche Übernahme.

"Wir sind davon überzeugt, dass diese Transaktion für die Monsanto-Aktionäre hoch-attraktiv ist und die beste Gelegenheit zur sofortigen und sicheren Wertsteigerung für ihre Aktien bietet. Bayer hat die feste Absicht, diese Transaktion abzuschließen", sagte Vorstandsvorsitzender Werner Baumann.