CleanTechNRW – Initiative für den Klimaschutz

Wirtschaft und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen bündeln ihre Kräfte für den Schutz des Klimas. Dazu ist die Initiative „CleanTechNRW" offiziell zum Spitzencluster-Wettbewerb des Bundes an den Start gegangen. Die von der nordrhein-westfälischen Landesregierung unterstützte Initiative verbindet Großkonzerne aus Schlüsselindustrien des Landes mit kleinen und mittleren Unternehmen, insbesondere der Biotechnologie wie Direvo, Evocatal, Protagen oder Phytowelt, sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Ziel sind unter anderem nachhaltige, CO2-arme Produkte und Verfahren und neue Energielösungen.


Zu den ersten Mitgliedern von „CleanTechNRW" gehören die Unternehmen Evonik, Henkel, Lanxess, RWE und ThyssenKrupp sowie der Bayer-Konzern, der die Federführung übernommen hat. Die Initiative setzt vor allem auf Konvergenz und den Know-how-Austausch: Industrieübergreifendes Arbeiten am Klimaschutz erhöht signifikant die Kompetenz, zu nachhaltigen Problemlösungen zu kommen.


Im Einzelnen will CleanTechNRW dazu beitragen, in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland die Versorgungssicherheit zu erhöhen sowie die Ressourcen- und Energieeffizienz zu verbessern. Dabei will die Initiative auch einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung auf globaler Ebene leisten.


Ende März hat CleanTechNRW dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Projektskizze als Eintritt in den Spitzencluster-Wettbewerb überreicht. Die fünf Gewinner erhalten über fünf Jahre Fördermittel in Höhe von jeweils 40 Mio. €. Im Gegenzug verpflichten sie sich, ihrerseits mindestens noch einmal dieselbe Summe zur Verfügung stellen.


Hintergrund: BMBF Spitzencluster Wettbewerb 2011:


Der Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wurde 2007 ins Leben gerufen, um Deutschlands Position unter den führenden Technologie-Nationen zu festigen und weiter auszubauen.

Das BMBF fördert gezielt strategische Partnerschaften, in denen Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und weitere Akteure der Region gemeinsam daran arbeiten, Schlüsseltechnologien marktnah zu entwickeln.

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