Evonik macht die Ausbildung digital

Über 500 neue Auszubildende erhalten Tablets

Evonik setzt seine Digitalisierungsstrategie konsequent um. Dazu vernetzt der Konzern Ausbildungs- und Arbeitswelt und qualifiziert seine Nachwuchskräfte für die Bewältigung künftiger Herausforderungen. „Wir bauen die Vorreiterrolle von Evonik bei der Digitalisierung in der chemischen Industrie weiter aus und leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens“, sagt Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik. „Das Lernen selbst durchläuft eine tiefgreifende Änderung. Die bisherige Trennung zwischen Theorie und Praxis verschwindet immer mehr. Diese Entwicklung wollen wir als Chance für modernes Lernen aktiv nutzen.“

Welche Pumpe setze ich für welchen Zweck sinnvollerweise ein? Wie finde ich die richtige Dichtung für Flanschverbindungen? Derartige Fragen müssen die fast 2.000 Auszubildenden bei Evonik in ihren Abschlussprüfungen beantworten. Im neuen Ausbildungsjahr erhalten sie nun digital Zugriff auf über 10.000 Prüfungsfragen und –antworten sowie auf hunderte speziell aufbereitete interaktive Lernmedien, mit denen sie betriebliche Arbeitsabläufe virtuell nachvollziehen können. Den Nachwuchskräften wird so praxisnah individuelles Lernen ermöglicht – unabhängig vom Lernort, der Lernzeit und dem Lehrplan der Berufsschulen. Zusätzlich können die Auszubildenden mit der Evonik-Learning-App spielerisch lernen. Allen Auszubildenden des Jahrgangs 2017 stellt Evonik ein Tablet zur Verfügung.

„Eine gute Ausbildung sichert die Zukunft der Unternehmen und ist Grundlage einer guten Berufsentwicklung junger Menschen.

Die Digitalisierung ist entscheidend für die Zukunft der Unternehmen. Ich freue mich, dass Evonik hier eine Vorreiterrolle auch in der Ausbildung einnimmt“, sagt Michael Vassiliadis, Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie. Zum offiziellen Start des Ausbildungsjahres am 1. September wird Vassiliadis die Auszubildenden im Chemiepark Marl persönlich begrüßen.

Die Digitalisierung der Ausbildung will Evonik im nächsten Schritt auch für die Weiterbildung von Fachkräften nutzen, etwa in der Meisterausbildung.

Außerdem wird der Ansatz auch international genutzt. An seinen Standorten in Schanghai (China), Singapur und Mobile (USA) stellt Evonik bereits digitale Lernsysteme in der jeweiligen Landessprache für seine Mitarbeiter zur Verfügung.

Zum 1. September beginnen deutschlandweit über 500 junge Frauen und Männer eine Berufsausbildung bei dem Spezialchemieunternehmen. 435 von ihnen qualifiziert das Unternehmen für den eigenen Bedarf. Sie erlernen Berufe wie Chemikant, Chemielaborant, Industriemechaniker oder Industriekaufmann. Mehr als 70 weitere Jugendliche bildet das Unternehmen im Auftrag anderer Firmen aus.

Zum Stichtag 31. Dezember 2016 zählte Evonik rund 1.950 Nachwuchskräfte. Sie sind an 17 Standorten in mehr als 40 anerkannten Berufen und kooperativen Studiengängen in der Ausbildung. 2016 hat Evonik rund 69 Mio. EUR in die Ausbildung seiner Mitarbeiter investiert. Mit rund 8% liegt die Ausbildungsquote von Evonik deutlich über dem deutschen Durchschnitt. „Die weiterhin hohe Ausbildungsquote zeigt, dass Evonik als Arbeitgeber zu seiner Verantwortung für die berufliche Bildung junger Menschen steht“, sagt Ralf Hermann, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats von Evonik. „Mit dem Engagement in Sachen Digitalisierung stellt der Konzern die Weichen für die Zukunft richtig.“

Kontaktieren

Jetzt registrieren!

Die neusten Informationen direkt per Newsletter.

To prevent automated spam submissions leave this field empty.