Linde eröffnete das europaweit erste vollautomatisierte Gasefüllwerk

  • Olaf Reckenhofer (Geschäftsleiter Linde Gas Zentraleuropa), Axel Polenz (Werkleiter Plant Family Rhein-Ruhr), Werner Arndt (Bürgermeister Marl), Bernd Eulitz (Vorstandsmitglied Linde), Tobias Stockhoff (Bürgermeister Dorsten) und Dieter Rückborn (Projektleitung) beim symbolischen Pflanzen einer Linde vor dem Werkstor. (v. l. n. r.) Olaf Reckenhofer (Geschäftsleiter Linde Gas Zentraleuropa), Axel Polenz (Werkleiter Plant Family Rhein-Ruhr), Werner Arndt (Bürgermeister Marl), Bernd Eulitz (Vorstandsmitglied Linde), Tobias Stockhoff (Bürgermeister Dorsten) und Dieter Rückborn (Projektleitung) beim symbolischen Pflanzen einer Linde vor dem Werkstor. (v. l. n. r.)

Linde feierte am 12. September die offizielle Eröffnung seines modernsten Füllwerks in Europa. Im Rhein-Ruhr-Füllwerk werden Industriegase wie Sauerstoff, Stickstoff und Argon sowie Schweiß- oder Lebensmittelgase und synthetische Luft in Flaschen und Bündel abgefüllt. Für eine komplette Produktpalette stellt der neue Standort ebenfalls Propan, Acetylen, medizinische Gase sowie Spezialgase bereit. Mit der Vollautomatisierung des innerbetrieblichen Transports, der Sortierung, des Lagers sowie der Kommissionierung betritt Linde komplettes Neuland. Damit ist die Handhabung von über einer Million Gasflaschen pro Jahr möglich.

Zur Einweihung des Füllwerks hatte Linde Kunden, Geschäftspartner, politische Vertreter und weitere im Industriepark ansässige Unternehmen geladen. Im Beisein von Werner Arndt, Bürgermeister der Stadt Marl sowie Tobias Stockhoff, Bürgermeister der Stadt Dorsten, haben Linde-Vorstandsmitglied Bernd Eulitz und Olaf Reckenhofer, Geschäftsleiter Linde Gas Region Zentraleuropa sowie Werkleiter Axel Polenz das Füllwerk am Dienstag feierlich eröffnet.

Bernd Eulitz, Mitglied des Vorstands und verantwortlich für das Gasegeschäft in Europa, erklärte: „Nur mit einer leistungsfähigen Versorgungskette sind wir in der Lage, unsere führende Stellung im deutschen Flaschengasegeschäft weiter auszubauen. Dazu wird das neue Rhein-Ruhr-Füllwerk einen entscheidenden Beitrag leisten. Denn mit seinem hohen Maß an Innovation eröffnet es uns völlig neue Perspektiven für die Produktivität – und das weit über die Grenzen der deutschen Organisation hinaus: Das Konzept soll später auch an weiteren Standorten in verschiedenen Ländern Verwendung finden.“

Als Standort wurde der Industriepark Dorsten/Marl am nördlichen Rand des Ruhrgebietes ausgewählt – nur etwa zehn Kilometer westlich des Chemieparks Marl, in dem Linde einen Luftzerleger und eine CO2-Anlage betreibt. Mit dem Neubau wurde die gewachsene, dezentrale Werk- und Vertriebsstruktur im Rhein-Ruhr-Gebiet mit ihren überwiegend älteren Füllwerken und zum Teil geringen Lagerkapazitäten abgelöst.

Vorreiter in Sachen Vollautomatisierung
Das Füllwerk verfügt über einen sehr hohen Technisierungs- und Automatisierungsgrad: So erfolgt der innerbetriebliche Transport der Gasflaschen und Bündel automatisiert, wodurch der Gabelstaplerverkehr auf dem Gelände deutlich reduziert wird.

Darüber hinaus wurde am Standort ein vollautomatisches Hochregallager errichtet. Geplant ist zudem eine automatisierte, roboterunterstützte Sortierung und Kommissionierung. Die hohe Produktivität des Rhein-Ruhr-Füllwerks erlaubt es Linde, noch flexibler und schneller auf Kundenwünsche zu reagieren.

Kontaktieren

Jetzt registrieren!

Die neusten Informationen direkt per Newsletter.

To prevent automated spam submissions leave this field empty.