Sauerstoffreduktionssystem: Modulare und kompakte Brandvermeidung

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Eine neue Generation des Sauerstoffreduktionssystems Oxyreduct der Wagner Group ist im Markt. Die neue Oxyreduct P-Line verbindet das Prinzip der effizienten Stickstoffgewinnung vor Ort mittels Aktivkohle mit einer kompakten Bauweise, geringen Geräuschemissionen und einem modularen Anlagenkonzept. Der Betreiber erhält eine platzsparende und flexibel anpassbare Brandschutzlösung. Die Oxycontrol-Steuerung mit verschlüsseltem Zugriff ermöglicht dabei einen Überblick über den Anlagenstatus via Ferndiagnose. Vom 14. – 16. März 2017 auf der 15. Logimat in Stuttgart präsentiert der Brandschutzexperte diese und weitere effiziente Lösungen.

Seit rund 20 Jahren ist die Wagner Group mit Sauerstoffreduktionssystemen erfolgreich am Markt. Speziell in wertkonzentrierten und prozesssensiblen Bereichen schützt das aktive Brandvermeidungssystem Oxyreduct vor brandbedingtem Verlust von Waren und Investitionen sowie vor teuren Betriebsunterbrechungen oder Ausfällen. Die maßgeschneiderten Brandschutzlösungen gewährleisten heute in über 1.000 Lager- und Logistikunternehmen weltweit vorbeugenden Schutz vor Brandgefahren.

Hinter dieser Technik steht der Lösungsansatz, einen Brand erst gar nicht entstehen zu lassen. Dafür wird der Sauerstoffgehalt im zu schützenden Bereich unter die Entzündungsgrenze der dort vorherrschenden Materialien dauerhaft abgesenkt und kontrolliert auf diesem Niveau gehalten. Der zur Sauerstoffreduktion benötigte Stickstoff wird bedarfsgerecht vor Ort aus der Umgebungsluft generiert.

Die neue P-Line
Stickstoffmengen von 20 bis 400 m³/h je Generator liefert die neue P-Line für mittlere bis große Anwendungsbereiche. Um Leistungen bis 1.200 m³/h oder Redundanz-Forderungen zu realisieren kann sie platzsparend kaskadiert werden.

Im Fokus der Entwicklungsarbeit stand auch eine leicht transportierbare und installierbare Anlage, deren Anlagenhöhe sich am Maß von Standardtüren orientiert.

Je nach Nutzungsverhalten in der Logistikimmobilie können die Schutzkonzepte variiert und auch die Stickstoffleistung nachträglich skaliert werden. Denn speziell in Logistikbereichen kann sich der Stickstoffbedarf aufgrund des Schutzniveaus ändern, wenn beispielsweise Ein- und Auslagerungen zunehmen oder eine Lagererweiterung geplant ist. Hier lässt sich die Anlage flexibel ausbauen, um auch den zukünftigen Anforderungen des Betreibers gerecht zu werden.

Für Projekte mit sehr großen Raumvolumen bietet Wagner eine energiesparende Oxyreduct-Technologie mit Vacuum Pressure Swing Adsorption an. Die physikalische Trennung von Sauerstoff und Stickstoff aus der Umgebungsluft erfolgt in Aktivkohlebehältern, die mit niedrigen Prozessdrücken betrieben werden. So kann für die Erzeugung eines Kubikmeters Stickstoff unter bestimmten Bedingungen der Energieverbrauch um bis zu 80 % im Vergleich zu herkömmlichen Stickstoffgewinnungstechnologien gesenkt werden. Das ermöglicht Betreibern von großen Lagern erhebliche Einsparungen bei den Betriebskosten.
 

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