
Nachhaltige multifunktionale Tenside
Start-up aus Graz entwickelt maßgeschneiderte leistungs- und zukunftsfähige Alternativen zu fossilbasierten Substanzen

Start-up aus Graz entwickelt maßgeschneiderte leistungs- und zukunftsfähige Alternativen zu fossilbasierten Substanzen

Nachhaltigkeit bei kosmetischen Tensiden bedeutet, sowohl die Rohstoffbasis weiter von erdölbasierten Produkten zu solchen aus (europäischen) Pflanzenölen umzustellen, als dabei auch biotechnologische Herstellverfahren zu berücksichtigen, die zu Tensiden mit verbesserten Eigenschaften führen.

Evonik hat eine neue Anlage für nachhaltige Biotenside in der Slowakei im Beisein wichtiger Kunden eingeweiht. Sie wurde für einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag errichtet und ist die erste weltweit, in der Biotenside im industriellen Maßstab hergestellt werden.

Mit dem Green Deal und der damit verbundenen Chemikalienstrategie werden zweifelsohne wichtige Ziele verfolgt. Aber wie so oft kommt es auf die Maßnahmen an, mit denen diese Ziele erreicht werden sollen.

Nach der Genehmigung aller zuständigen Behörden planen BASF und Hannong Chemicals die Gründung eines Produktions-Joint Ventures „BASF Hannong Chemicals Solutions". Die neue Gesellschaft wird mehrheitlich im Besitz von BASF sein (BASF 51%; Hannong Chemicals 49%).

Clariant stellt 100% biobasierte Vita Tenside und Polyethylenglycole (PEGs) vor, um das nachhaltige Produktsortiment weiter zu verstärken. Als unmittelbarer Beitrag zum Klimaschutz helfen die Vita Produkte, fossilen Kohlenstoff in der Wertschöpfungskette durch Kohlenstoff aus erneuerbaren Quellen zu substituieren.

Evonik investiert einen dreistelligen Millionenbetrag in den Bau einer neuen Produktionsanlage für biobasierte Rhamnolipide am Standort Slovenská Ľupča in der Slowakei. Die Entscheidung zum Bau folgt einem Durchbruch in der Forschung und Entwicklung.

Bei der Weiterentwicklung seiner innovativen CO2-Technologie kann Covestro einen weiteren Forschungserfolg verzeichnen: Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „DreamResourceConti" (FKZ 033R222) untersucht der Werkstoffhersteller die Herstellung von Tensiden auf CO2-Basis und wie diese zur Produktion nachhaltiger Wasch- und Reinigungsmittel eingesetzt werden können.

Mit zwei kürzlich geschlossenen Partnerschaftsverträgen stärkt BASF ihre weltweit führende Position im Markt für biobasierte Tenside und Wirkstoffe.

Tenside werden nicht nur für die Herstellung von Seifen, Waschmitteln und Kosmetika benötigt, sondern spielen auch in vielen industriellen Prozessen eine wichtige Rolle. Forscher entwickeln jetzt einen neuen Prozess für die Herstellung von Biotensiden aus Xylose.










In seiner 100-jährigen Geschichte ist Leuna für seine Entwicklungen in der Technologie von Hochdrucksynthesen weltweit bekannt geworden. Heute ist der moderne Chemiestandort ein Synonym für Energieeffizienz. Das 1.300 ha große Areal bietet den über 100 Unternehmen gute Standort- und Wachstumsbedingungen. Dies nutzen derzeit mehrere Unternehmen, um ihre Produktionskapazitäten zu erweitern und kräftig in den Standort zu investieren, wie bspw. die Leuna Harze, die Domo Caproleuna, die Wepa Leuna und allen voran realisiert die Betreibergesellschaft InfraLeuna das umfangreichste Investitionsprogramm seit Ende der Restrukturierung. Sites & Services sprach mit dem Geschäftsführer der Infra Leuna, Dr. Christof Günther, über die neuesten Entwicklungen.














