
Verbundstandorte: Fokus auf Bioökonomie und Recycling
Innovationsstudie: Wie die deutsche Chemie bis zu 90.000 neue Arbeitsplätze und mehr Wertschöpfung schafft.

Innovationsstudie: Wie die deutsche Chemie bis zu 90.000 neue Arbeitsplätze und mehr Wertschöpfung schafft.

Bilfinger liefert die Full-Service-Instandhaltung zur Steigerung der Anlageneffizienz der UPM-Bioraffinerie zur Herstellung von Biochemikalien auf Basis von Laubholz am Standort Leuna.

440 Teilnehmer diskutierten über die Defossilisierung der Chemie- und Werkstoffindustrie durch Biomasse, CO₂ und Recycling. Das Publikum wählte außerdem den Gewinner des Preises „Renewable Material of the Year 2024“: Essigsäure aus CO₂ des dänischen Start-ups Again.

In Sachsen-Anhalt entsteht die Zukunft der Chemie. Der Chemiestandort Leuna sticht mit einem aktuellen Investitionsvolumen von mehr als 2 Mrd. EUR in der derzeit etwas verhaltenen Entwicklung der Branche heraus.

UPM Biochemicals hat einen weiteren wichtigen Meilenstein bei der Entwicklung der weltweit ersten Bioraffinerie dieser Art in Leuna, Sachsen-Anhalt, erreicht. In Zusammenarbeit mit DB Cargo, wurden nun die ersten Holzlieferungen per Bahn nach Leuna gebracht und damit die direkte Bahnverbindung zum Holzplatz der Raffinerie in Leuna hergestellt und getestet.

Die finnische UPM Group, einer der größten Papierhersteller der Welt, hat seine Ursprünge in der Forstindustrie. Heute bietet der Konzern in sechs Geschäftsbereichen biobasierte Lösungen für eine Zukunft ohne fossile Rohstoffe und Brennstoffe.

UPM und die Designhochschule Central Saint Martins (CSM) arbeiten im Rahmen einer Design-Kooperation zusammen, um Möglichkeiten für eine Welt ohne fossile Rohstoffe aufzuzeigen. Als Teil der Kooperation wurden verschiedene Design-Konzepte entwickelt, die ein radikales Umdenken bei Produktions- und Konsummustern anstoßen können und zeigen, wie verschiedene Branchen erfolgreich auf erneuerbare, kreislauffähige Materialien in ihren Produkten umstellen können.

Der Start der Bioraffinerie von UPM in Leuna verzögert sich weiter. Nach dem ersten Spatenstich Ende 2020 sollte die Anlage ursprünglich Ende 2022 in Betrieb gehen, dann Ende 2023, nun wird die Produktion laut Unternehmensangaben wohl erst Ende 2024 beginnen können.

Im Zuge dieser Akquisition wird die Technologie von SunCoal Industries in die Produktion von UPMs erneuerbaren Funktionsfüllstoffen (RFF) der Marke BioMotion integriert, einem der Produkte, die in der ersten Bioraffinerie dieser Art in Leuna hergestellt werden sollen. Gleichzeitig wird so das Technologieportfolio von UPMs Biorefining Geschäft gestärkt.

Im Rahmen einer Design-Kooperation werden die Studenten Marken und Designer dazu inspirieren, sich von fossilen Materialien zu verabschieden, indem sie die Materialien umstellen auf Biochemikalien aus nachhaltigem Hartholz.

Die Partnerschaft soll Modemarken inspirieren, sich von fossilen Materialien zu verabschieden und den Wandel zu mehr Nachhaltigkeit in der Branche beschleunigen. Gemeinsam entwickelt man eine Fleecejacke aus biobasiertem Polyester aus Waldbiomasse.

UPM Biochemicals und Selenis haben eine Partnerschaft bekannt gegeben, die die Verpackungsindustrie dabei unterstützen wird, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren und die Nachhaltigkeitsziele ihrer Kunden zu erfüllen.

Die Partner kündigen die Markteinführung der ersten industriellen Glaswolle an, die mit einem Bindemittel aus erneuerbarer, nachhaltig gewonnener Holzbiomasse hergestellt wird, was die Nachhaltigkeit des Dämmstoffs erheblich verbessern wird

UPM Biochemicals und die Haertol Chemie gaben eine Partnerschaft bekannt, die die Einführung erneuerbarer, nachhaltiger Materialien aus der Forstwirtschaft auf dem Automobilmarkt beschleunigen und den Verbrauch fossiler Ressourcen reduzieren wird.

Der Bau der Bioraffinerie von UPM Biochemicals im Chemiepark Leuna schreitet voran. Die erste Holzlieferung aus regionalen, nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in Sachsen-Anhalt ist in Leuna eingetroffen.

UPM Nordland Paper hat an seinem Standort in Dörpen im Emsland ein neues KWK-Kraftwerk offiziell in Betrieb genommen. 100 Mio. EUR hat UPM in das Kraftwerk investiert, das die Papierfabrik mit Wärme und Strom versorgen wird.

Im Mitteldeutschen Chemiedreieck ist ein neues Großforschungszentrum geplant. Anfang Oktober hat das Bundesforschungsministerium den Aufbau des Center for the Transformation of Chemistry (CTC) bekannt gegeben, in dem bis zu 1.000 Wissenschaftler an Produkten für eine nachhaltige Chemie arbeiten und eine Kreislaufwirtschaft chemischer Erzeugnisse etablieren sollen.

Der Chemiepark Leuna investiert in die Versorgung mit erneuerbaren Energien.

In Leuna werden die Weichen neu gestellt. Es geht in Richtung Nachhaltigkeit und alternative Rohstoffe in der Chemie.

Im mitteldeutschen Chemiedreieck werden derzeit hunderte Millionen Euro in die Bereiche Batterietechnik, Wasserstoff und Bioraffinerien investiert. Das Land Sachsen-Anhalt fördert gezielt neue Firmenansiedlungen.

Das finnische Unternehmen UPM hat jetzt gemeinsam mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff, Executive Vice President Technology Jyrki Ovaska und InfraLeuna Geschäftsführer Christof Günther den ersten Spatenstich für den Bau einer weltweit einzigartigen Bioraffinerie gesetzt.





