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Nottrennkupplungen mit Bruchbolzen

05.02.2012
Abb. 1: Fluid-Handling mit dem „guten Gefühl der Sicherheit“.
Abb. 1: Fluid-Handling mit dem „guten Gefühl der Sicherheit“. Weiter

CITplus - Als Sasol in Herne eine neue Entladevorrichtung für Kesselwagen baute, hatte die Sicherheit für Mitarbeiter, Umwelt und Nachbarschaft selbstverständlich die höchste, die Wirtschaftlichkeit allerdings die zweit-höchste Priorität. Nottrennkupplungen mit Bruchbolzen von RS Seliger ermöglichten es, beide Prioritäten zu vereinen.

Wenn die Kesselwagen auf den Industriegleisen ins Werksgelände Herne der Sasol Germany GmbH einfahren, hat ihre Fracht eine weite Reise hinter sich. Sie wurde im Sasol-Hauptwerk in Secunda/Südafrika hergestellt, per Schiff von Durban nach Rotterdam überführt, dort wieder auf die Bahn verladen, um im Werk Herne weiterverarbeitet zu werden. Da sollte nicht im allerletzten Augenblick noch etwas passieren. Als Sasol in Herne zu diesem Zweck eine neue Entladevorrichtung baute, hatte die Sicherheit für Mitarbeiter, Umwelt und Nachbarschaft selbstverständlich die höchste, die Wirtschaftlichkeit allerdings die zweithöchste Priorität. Eine Innovation von RS ermöglichte es, beide Prioritäten zu vereinen.

TÜV-Auflage Nottrennkupplung
Beim Bau von Verladeeinrichtungen für Chemikalien macht der TÜV standardmäßig für die Schlauchverbindung zwischen Kesselwagen und Pumpe zwei Typen von Sicherheitskupplungen zur Auflage: eine Nottrennkupplung, die Leckagen im Falle einer un-gewollten Trennung verhindert, und eine Trockenkupplung, die Leckagen beim betriebsnotwendigen Trennen beider Kupplungs-hälften während des regulären An- und Abkuppelns verhindert. Das Problem: Sicherheit ist unabdingbar, hatte aber bisher technisch bedingt einen hohen Preis, nämlich einen im Vergleich zum Schlauchdurchmesser geringen Strömungsquerschnitt in den Kupplungen. An diesem „Flaschenhals" staut sich das Medium. Die Folge: Die Ladezeiten pro Waggon werden länger und teurer, die "Standzeiten" des Mitarbeiters an der Ladestation ebenfalls.
Der verantwortliche Produktionsingenieur am Standort Herne, Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Torsten Wupper, wandte sich an Peter Badners, Leiter der Abt. Schlauchtechnik bei der Technischen Großhandlung Schloemer, die Sasol in Herne seit mehr als 20 Jahren rund um die Schlauch- und Armaturentechnik betreut.

Als RS-Premiumpartner konnte er genau dafür eine neue Lösung an-bieten.

Mehr Effizienz im Verladeprozess
ABVL heißt die neueste Produktlinie der Nottrennkupplungen mit Bruchbolzen von RS Seliger. Diese Produktlinie basiert auf dem bewährten RS-Ventilprinzip und wurde besonders unter ökonomischen Aspekten entwickelt, um den Druckverlust zu optimieren und den Durchfluss erheblich zu verbessern. Gleichzeitig bringt die neue Nottrennkupplung die volle Funktionalität bei ihrer eigentlichen Aufgabe, nämlich die Folgen eines Betriebsunfalls zu minimieren sowie Mensch und Umwelt vor ungewolltem Medienaustritt zu schützen.
Mit dem Ergebnis der neuen Installation ist Torsten Wupper ebenso zufrieden wie die Mitarbeiter an der Entladestation. „Statt den Durchfluss zu drosseln, können wir jetzt auf volle Leistung gehen."


Die RS Roman Seliger Armaturenfabrik hat dazu eine ausführliche Referenzbroschüre „Sasol" angefertigt, die kostenlos von der Homepage herunter geladen werden kann.

Schlüsselwörter : CITplus Entladevorrichtung Kesselwagen Nottrennkupplungen RS Roman Seliger

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