Industrieparkbetreiber InfraServ Wiesbaden realisiert Produktionserweiterung

  • Zufrieden mit dem Projektverlauf – Knut Alfs, Geschäftsführer Sterigenics Germany.Zufrieden mit dem Projektverlauf – Knut Alfs, Geschäftsführer Sterigenics Germany.
  • Zufrieden mit dem Projektverlauf – Knut Alfs, Geschäftsführer Sterigenics Germany.
  • Erweiterung des Sterigenics-Gebäudes im Industriepark Kalle-Albert in Wiesbaden.
  • Tabelle 1

Am Beispiel einer Produktionserweiterung im Industriepark Kalle-Albert zeigen sich die Vorteile eines breit aufgestellten Industrieparkbetreibers. Mithilfe ihres Full-Service-Portfolios konnte InfraServ Wiesbaden viele Kundenerwartungen aus einer Hand erfüllen, für die der produzierende Betrieb ansonsten deutlich mehr Zeit und mehr Aufwand zur Schnittstellenkoordination benötigt hätte.

Erweiterungsprojekt forderte alle Beteiligten heraus

Am Standort Kalle-Albert in Wiesbaden wollte die US-amerikanische Firma Sterigenics ihren erfolgreichen Wachstumskurs durch eine signifikante Produktionserweiterung bei Ihrer deutschen Tochtergesellschaft fortsetzen. Für den weltweit führenden Anbieter im Bereich Lohnsterilisation, Sterigenics Germany,  war dabei von Anfang an klar:

  • Das bestehende Gebäude sollte innerhalb eines vorhanden, flächenmäßig eng begrenzten Grundstücks erweitert werden und Produktion, Logistik und Verwaltung sollten nach Möglichkeit unter einem Dach bleiben.
  • Die Zeit war sehr knapp bemessen. Vom Planungsbeginn bis Abschluss durfte das Projekt nicht mehr als 18 Monate dauern.
  • Bis auf zwei kurze, betrieblich exakt vorgeplante Stillstandsphasen von jeweils nur zwei Wochen musste die Erweiterung komplett bei laufendem Betrieb erfolgen.

Die InfraServ Wiesbaden Gruppe war als Generalunternehmer zu Beginn aufgefordert, dem Kunden Möglichkeiten einer termin- und kostengerechten Realisierung aufzuzeigen. Die strikten Vorgaben des Auftraggebers forderten Planer, Projektleiter und Umsetzer gleichermaßen heraus, zumal der gesamte Materialfluss aufgrund des vorgegebenen Logistikkonzeptes und der beengten Raumverhältnisse komplett umgekehrt werden musste. Für Kunden und Auftragnehmer keine einfache Lösung. Nur mit einer transparenten, auf gegenseitigem Vertrauen und Verständnis basierenden Informations- und Kommunikationskultur konnten letztlich Einvernehmen über Ziele und Wege herbeigeführt und die entsprechenden Entscheidung kurzfristig getroffen werden.

Der General Manager und Geschäftsführer von Sterigenics Germany, Knut Alfs, zeigt sich zufrieden: „Die produktionsseitigen Einschränkungen haben sich aufsummiert.

Daher haben wir nicht nur gesagt, wir bringen jetzt einfach eine weitere Sterilisationskammer ein. Um bei einer etwaigen nochmaligen Erweiterung eine weitere, logistisch komplizierte Baustelle zu vermeiden, haben wir den verbliebenen letzten Platz bereits mit einer Dockingstation für eine weitere Kammer ausgestattet. So können wir jetzt nach Marktlage jederzeit eine weitere, in dem Fall letzte Kammer einklinken. Wir haben gleichzeitig die Chance genutzt, viele Schwachpunkte, die uns über die Jahre aufgefallen waren, zu bereinigen. Das heißt, wir haben, auch wenn das im ersten Gang aufwendig klingt, den Warenfluss bei uns im Gebäude komplett gedreht.“

Wie wird ein derart anspruchsvolles Projekt erfolgreich realisiert? Die eigene Vorhaltung beinahe aller notwendigen Kompetenzen ermöglichte dem industriellen Dienstleister und somit auch dem Kunden eine unmittelbare Zusammenarbeit mit erfolgreichem Ausgang. Von der Beratung und Unterstützung in Genehmigungsfragen bis zur Qualitätssicherung bei der abschließenden Abnahme des Projekts konnten umfassende Leistungen aus einer Hand angeboten werden. Auch das kaufmännische und technische Projektmanagement, die Ausführung der Arbeiten bei Hochbau, technischer Gebäudeausrüstung und Außenanlagen waren wichtige Module für den Erfolg des Projekts.

Die ISW-Technik, technischer Dienstleister der InfraServ Wiesbaden, hält nicht nur die fachlichen Kompetenzen vor, sondern auch entsprechende personellem Kapazitäten. Mit über 400 Fachkräften steht einer schnellstmöglichen Projektbearbeitung nichts entgegen. In Anbetracht der geringen Verfügbarkeit von Fachkräften am Markt nutzt das Serviceunternehmen diesen Mitarbeitervorteil zugunsten des Kunden konsequent aus. Besonders Elektroinstallateure und Klimatechniker, die für das Erweiterungsprojekt  unentbehrlich waren, sind am Markt derzeit kaum verfügbar und somit ein klarer Wettbewerbsvorteil eines Full-Service-Dienstleisters.

Ein weiterer, wesentlicher Unterschied zur „Fremdvergabe“ an einen externen Generalunternehmer findet sich an anderer Stelle: Langjährige, gute Beziehungen des Standortbetreibers zu den genehmigenden Behörden und die Erfahrung zahlreicher artverwandter Projekte beschleunigen die Genehmigungsprozesse. In Kombination mit der Standortkenntnis und den benötigten Fachkräften wird auch die Prozesskenntnis & Projekterfahrung der beteiligten Akteure zu einem echten Mehrwert für den Kunden. Die offene, intensive Kommunikation zweier Geschäftspartner, die sich gegenseitig kennen, verstehen und vertrauen war ein weiterer Erfolgsfaktor, bei der langjährige erfolgreiche Geschäftsbeziehungen ein effektives Erwartungsmanagement, kurzfristige Abstimmung und schnelle Konfliktlösungen ermöglichten.

Projekt als große Chance

„Wir sind sehr stolz, dass wir das Vertrauen unserer Unternehmungsführung und des Investors bekommen haben. Diese Investition war durchaus im Wettbewerb mit anderen Standorten“, bekennt Knut Alfs. „Wir haben dieses Projekt als große Chance wahrgenommen. Es galt den Produktfluss zu ändern und die Erweiterung nicht nur auf eine Sterilisationskammer zu begrenzen, sondern schon für die nächste Kammer  auszubauen. Dazu bedarf es einer gewissen Vision, die in wirklich kurzer Zeit realisiert werden konnte.“ (op)

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