Vetter: Klinische Spritzenabfüllungen am US-Standort in Chicago

Pharmadienstleister stellt sich auf steigende Kundennachfrage nach vorgefüllten Spritzen ein

  • Klinische Abfüllung von Spritzen bei VetterKlinische Abfüllung von Spritzen bei Vetter

Vetter hat am US-Standort Chicago auf seiner neuen Spritzenlinie bereits klinische Chargen in zweistelliger Größenordnung für frühe klinische Studien seiner Kunden gefertigt. Die Abfülllinie ist Teil des auf steigender Kundennachfrage basierenden kontinuierlichen Ausbaus des Standortes. Die aktuelle Expansion umfasst auch eine Erweiterung der Lagerkapazitäten. So stellt sich das Unternehmen vor Ort auf die steigende Nachfrage nach vorgefüllten Spritzen in frühen klinischen Phasen und auf einen generell größeren Chargenbedarf seiner Kunden ein.

Der Standort für klinische Fertigung im Illinois Science + Technology Park bei Chicago wird seit seiner Eröffnung beständig ausgebaut. So wurden neben der neuen Abfüllanlage für Spritzen kürzlich sechs zusätzliche Gefriertruhen und je zwei neue Gefrierschränke und Kühleinheiten installiert. Bis Ende des Jahres soll die Lagerkapazität so um 150% erhöht werden. Mit der neuen Abfülllinie und der Lagerexpansion stellt sich der Pharmadienstleister auf die gesteigerte Nachfrage nach Spritzenabfüllungen für frühe klinische Phasen und nach generell größeren Chargenmengen ein.

Bereits seit 2011 füllt Vetter in Chicago für Kunden Wirkstoffe in flüssiger und lyophilisierter Form in Vials ab. Sein Serviceangebot für die aseptische klinische Wirkstoffabfüllung hat der Pharmadienstleister erfolgreich um eine Abfülllinie für Spritzenprojekte erweitert. „Im Laufe diesen Jahres haben wir für unsere Kunden bereits eine zweistellige Anzahl klinischer Chargen gefertigt – und wir rechnen mit einem weiteren Anstieg der Nachfrage in den nächsten Jahren“, resümiert Standortleiterin Dr. Susanne Resatz. Dies spiegelt die Entwicklung wider, die das Unternehmen aus dem kontinuierlichen Dialog mit neuen und bestehenden Kunden feststellt. So kann der Startschuss einer Spritzenentwicklung in den frühen klinischen Phasen bis zu 18 Monate auf dem Weg zur Markteinführung einsparen. „Viele unserer Kunden haben bereits gute Erfahrungen mit der Abfüllung und Lyophilisierung ihrer Wirkstoffe am Standort Chicago gemacht. Darum vertrauen sie auch bei der Entwicklung ihres zweiten, dritten oder sogar vierten Moleküls auf unsere Expertise. Dies stimmt uns sehr zuversichtlich hinsichtlich der zukünftigen Auslastung des Standortes mit zahlreichen anspruchsvollen Kundenprodukten vor allem aus dem Bereich der Biotechnologie“, ergänzt Dr.

Resatz.

Der Produktionsstandort in Chicago unterstützt die frühe klinische Entwicklung injizierbarer Medikamente von der Präklinik bis zu Phase II. Die über 60 am Standort tätigen Experten haben umfassende Erfahrung mit einer Bandbreite komplexer Moleküle. Mehr als fünf Projekte konnten bereits erfolgreich in die kommerziellen Produktionsstätten des Unternehmens nach Europa zur Weiterentwicklung und Kommerzialisierung transferiert werden. Das Portfolio der US-Produktionsstätte umfasst sämtliche für die frühe klinische Herstellung benötigte Funktionen. Neben chemischen und mikrobiologischen Labors sind dies auch Materialvorbereitung, ein Ansatzbereich und die Produktionslinien selbst. Nach der Abfüllung erfolgt die optische Kontrolle. Auch Lagerkapazitäten nach GMP-Vorgaben sind vor Ort vorhanden. Der US-Standort des Pharmadienstleisters unterstützt einen breiten Kundenstamm. Dazu gehören Pharma- und Biotechunternehmen aus den USA, Europa und Asien sowie dem mittleren Osten.
 

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