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FDBR unterstützt gemeinsame Erklärung von IG BCE, IG Metall, BDA und BDI

24.10.2013 -

Der FDBR Fachverband Anlagenbau unterstützt die heutige Gemeinsame Erklärung von IG BCE, IG Metall, BDA und BDI, in der sich die Spitzenverbände der Industrie gemeinsam mit den Gewerkschaften für eine Energiewende aussprechen, die den Industriestandort Deutschland sichert. Die Forderung nach einem verlässlichen Masterplan für die Energiewende, der auf die Marktfähigkeit und die Bewährung aller künftig genutzten Energieträger im Markt abzielt, trifft auf die volle Zustimmung der Anlagenbauer.

Die in der Gemeinsamen Erklärung geforderte umfassende und ausgewogene Reform des EEG ist somit ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. Sie muss jedoch zwingend begleitet werden durch die Schaffung verlässlicher Investitionsbedingungen auch für "die Modernisierung vorhandener und die Schaffung neuer konventioneller Kraftwerkskapazitäten", die in der Gemeinsamen Erklärung gefordert werden.

Nur mit der Anpassung des thermischen Kraftwerksparks an die künftigen Herausforderungen im Strommarkt ist ein Energiemix in Deutschland möglich, der den Anstieg der Strompreise stoppt und langfristig wettbewerbsfähige Energiepreise ermöglicht. Der FDBR sieht sich damit in einer Linie mit den Spitzenverbänden der Industrie und den Gewerkschaften.

Die Anlagenbauer stellten zuletzt mit ihrem Positionspapier 'Thermische Kraftwerke liefern mehr als Strom' Missverständnisse in der energiepolitischen Diskussion klar: Insbesondere die Auffassung, dass konventionelle Kraftwerke in Deutschland ein Auslaufmodell sind und ohne sie die Energieversorgung Deutschlands nach 2030 gesichert werden kann, ist aus ihrer Sicht unhaltbar.

"Nur eine neue Planungssicherheit für das gesamte Energiesystem in Deutschland schafft den wirtschaftlichen Handlungsspielraum für die notwendigen Investitionen in das Energiesystem", erklärt FDBR-Geschäftsführer Maaß und ergänzt: "Der gegenwärtige Investitionsstau insbesondere für die Erneuerung thermischer Kraftwerke kann nur so aufgelöst werden."

Die erforderlichen Maßnahmen sind bereits heute realisierbar. Technische Lösungen dafür beschreibt der FDBR-Maßnahmenkatalog ‚Anpassung thermischer Kraftwerke an künftige Herausforderungen im Strommarkt‘.