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H.C. Starck: Substanzielle Investitionen schaffen Grundlage für weiteres Wachstum

15.08.2018 -

H.C. Starck verzeichnet für 2017 eine deutliche Umsatzsteigerung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 stieg der Umsatz auf 767,3 Mio. EUR und lag damit 11% über dem Vorjahresumsatz. Getrieben wurde diese Entwicklung durch die Erholung wichtiger Kernmärkte und durch die erfolgreiche Umsetzung einer Reihe von Initiativen zur Umsatz- und Profitabilitätssteigerung. Zum 31. Dezember 2017 beschäftigte die Gruppe weltweit rund 2.600 Mitarbeiter.

Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2018 hat sich die Nachfrage in den Kernmärkten positiv entwickelt. H.C. Starck rechnet mit einer Trendfortsetzung im zweiten Halbjahr. Diese Prognose basiert unter anderem auf der aktuell sehr positiven wirtschaftlichen Entwicklung in den wichtigen Regionen Europa, Nordamerika und Asien.

Die strategische Weiterentwicklung der Division STC wird unter der Führung des schwedischen Metallpulverherstellers Höganäs fortgeführt, einem idealen strategischen Partner für das STC-Geschäft. Zusätzlich wurde mit JX Nippon Mining & Metals auch ein sehr starker Partner für die künftige Entwicklung der Division Tantalum Niobium gefunden. „Wir freuen uns, in JX und Höganäs mit zwei Käufern einig geworden zu sein, die das Branchenwissen und die Erfahrung mitbringen, um beide Divisionen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen,“ so Geschäftsführer Jens Knöll.

Division Tungsten Powders: Markterholung und Vertriebsinitiative sorgen für höhere Auslastung und verbesserte Profitabilität
Die Wolfram-Division verzeichnete im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr ein deutliches Umsatz- und Ergebnisplus sowie eine deutlich höhere Auslastung. Letzteres betraf insbesondere das Werk in Goslar, die Joint Ventures in Vietnam und China sowie in steigendem Maße auch das Werk in Sarnia (Kanada).

Die konsequente strategische Neuausrichtung, welche u.a. Programme zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung sowie die Intensivierung der Vertriebs- und Einkaufsinitiativen beinhaltet, war entscheidend für die positive Entwicklung. Unterstützt wurde sie durch positive Marktfaktoren, wie die verstärkte Nachfrage aus der Hartmetallbranche und ein günstiges Marktumfeld für Ammoniumparawolframat (APW). Zusätzlich wurden mit der Erweiterung der Recycling-Kapazität in Goslar und dem Ausbau der Pulverproduktion im Joint Venture Ganzhou substanzielle Investitionsprojekte umgesetzt.

Profitables Wachstum im Tantalum/Niobium Powders-Geschäft, unterstützt durch hohe Nachfrage aus der Elektronikindustrie
Die Division setzte damit den Aufwärtstrend, der bereits 2016 deutlich zu spüren war, auch im aktuellen Berichtszeitraum fort. Einen wichtigen Anteil am Erfolg hatte die Entwicklung neuer Produkte in enger Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern. Beispielhaft dafür steht Ampertec für die Fertigung patientenspezifischer Implantate in additiven Verfahren („3D-Druck“). Mit dem Verkauf der Division Ta/Nb an die JX Nippon Mining and Metals Corporation wurden neue Entwicklungspotentiale ermöglicht.

Division Surface Technology & Ceramic Powders: Rekordumsätze und Wachstum bei Additiver Fertigung
Auch für die Division STC gestaltete sich das Jahr 2017 sehr erfolgreich. Der Umsatz wurde im Vergleich zum Vorjahr erheblich gesteigert. Besonders stark gewachsen sind die Segmente Industrial Applications und Oil & Gas/Welding. Im August 2017 präsentierte das Unternehmen mit Amperint eine Serie innovativer Metallpulver für additive Fertigung.

Mit dem Übergang der H.C. Starck Surface Technology and Ceramic Powders an die schwedische Firma Höganäs eröffnen sich für das Unternehmen neue Möglichkeiten der strategischen Weiterentwicklung.

Fabricated Products: Positive Trendwende und neue Strukturen
Die Division FPR hat im Geschäftsjahr 2017 in teilweise schwierigem Marktumfeld den Umsatz stabilisiert. Positiv entwickelten sich die Umsätze in der Medizintechnik und für die Elektronikindustrie, wie z.B. im Produktbereich Sputtering Targets mit Anwendungen in der Halbleiterfertigung. Wesentliche Schritte wurden zur weiteren Stärkung der Kundenorientierung entlang einer neuen Organisationsstruktur unternommen. Hierdurch konnte in wichtigen Marktsegmenten eine positive Entwicklung der Geschäftszahlen erzielt werden. Zur weiteren Verbesserung arbeitet die Division intensiv an der Weiterentwicklung der Produktpalette für Anwendungen z.B. in der Elektronik- oder in der Luftfahrtindustrie.

Advanced Ceramic Components dank Vertriebsoffensive auf Wachstumskurs

Der Schwerpunkt des Jahres 2017 lag für Ceramics auf weiteren technologischen Entwicklungen, die die Basis für einen zukunftsorientierten Portfoliowechsel hin zu Produktanwendungen in der Halbleiterindustrie darstellen. Diese Maßnahmen haben zu solidem Wachstum und deutlich positiver Auftragslage geführt.