07.05.2019
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4. Bionik Kongress Baden-Württemberg „Automobil- und Maschinenbau“

4. Bionik Kongress Baden-Württemberg „Automobil- und Maschinenbau“

Der 4. Bionik Kongress mit Schwerpunkt Automobil- und Maschinenbau im John Deere Forum in Mannheim ist ein Schaufenster lebendiger Bionik in Baden-Württemberg. Das Kongress-Format ist überwiegend optisch-haptisch-selbstbeteiligt ausgerichtet. So finden zunächst spezifische Besichtigungen bei John Deere im Werk statt, bspw. gehen die für das Forum A (Aerodynamik) am Nachmittag angemeldeten Teilnehmenden in den Windkanal, diejenigen im Forum D Angemeldeten (Haften, Kleben und nicht Haften) an das Montageband, die Robotik-Interessierten im Forum E besuchen 12 Roboter in Aktion.

In 4 komprimierten Vorträgen werden Grundlagen vermittelt, um dann in den Foren unter Anleitung der Experten zu studieren, wie bionisch technische Problemlösungen erarbeitet wurden.

So dürfen bspw. im Forum D (Haften, Kleben und nicht Haften) Schätzfragen beantwortet werden (übrigens immer 25 Teilnehmende pro Forum – eingeteilt in 5er Teams, die wettbewerblich Aufgaben lösen und ergebnisabhängig schöne Preise mit nach Hause nehmen dürfen), wie viele Gewichte man bspw. an eine wiederlösbare Verbindung von 2 auf 2 cm hängen kann, bis die Verbindung sich löst. In einem Kreuzworträtsel werden Begriffe abgefragt, die auf einer Seite mit „Definitionen“ sich anzulesen waren, über Smartphones wird recherchiert, was das Gecko-Prinzip ist und am Flip-Chart erstellt das Team ein Poster, das Kindern im Kindergarten erklärt: wie … Die Teilnehmenden werden mit bionischen Herangehensweisen interaktiv vertraut gemacht, um im Team an Metaplan-Tafeln sich einer solchen unterstützt anzunähern, um dann zu sehen, wie die Experten aus den verschiedenen Unternehmen, die sich länger und intensiver als in einem halben Tag mit bionischen Entwicklungen beschäftigt und kommerziell, optimierte, bspw. Leichtbauteile generiert haben.

Im Forum C (Leichtbau) werden pro Team jeweils ein Leichtbauteil gewickelt und bis zum Ende der Veranstaltung gehärtet. Das Grundprinzip bionischen Entwickelns werden für jedes Fallbeispiel im Ergebnis und in wichtigen Details besprochen und diskutiert werden.

Die Robotik darf nicht fehlen: Hier bekommen die Teams u.a. einen Bausatz und dürfen anschließend wettbewerblich die im Team zusammengebauten Fisch-Roboter im Aquarium um die Wette eifern lassen, gesteuert von Smartphones, nachdem im Internet die Flossen-Optimierung recherchiert wurde.

Intention in allen Foren ist es, (jungen) Menschen, die bisher noch nichts mit Bionik zu tun hatten, erste Schritte zu zeigen, wie man ohne Biologie- oder Zoologie-Kenntnisse systematisch aus der Natur lernen und Innovationen anstoßen kann.

Am Vorabend, dem 6. Mai 2019, findet wie schon seit dem 2. Bionik-Kongress Baden-Württemberg üblich, eine öffentliche, für die Teilnehmenden kostenlose Eröffnungsveranstaltung an der Hochschule Mannheim im Karl-Völker-Saal statt, die von der Schirmherrin des Kongress, Staatssekretärin Katrin Schütz aus dem Wirtschaftsministerium, eröffnet werden wird. Professor Thomas Speck vom Biomimetik Netzwerk Baden-Württemberg spricht über „Bionische Lösungen für Technik in der Mobilität: Inspiration aus 3,8 Milliarden Jahren biologischer Evolution“.

Weitere Informationen sind dem Flyer zu entnehmen.

Kontakt:
Peter M. Kunz
Professor, Institut für Biologische Verfahrenstechnik - Hochschule Mannheim
Institute for Biological Process Engineering - Mannheim University of Applied Sciences
Paul-Wittsack-Straße 10 (früher Windeckstrasse 110)
68163 Mannheim

p.kunz@hs-mannheim.de
www.ibv.hs-mannheim.de

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