03.06. - 04.06.2019
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Dechema-Praxisforum Krisenmanagement

Dechema-Praxisforum Krisenmanagement

Anfang 2019 dauerte es Wochen, bis Boeing-Chef Dennis Muilenburg sich endlich zu zwei Abstürzen des Flugzeugtyps 737 Max zu Wort meldete. Vorher hatte man sich mehr um die Vermeidung eines Flugverbots und die Fehlerlosigkeit der eigenen Software gekümmert. Das Ergebnis war ein massiver Vertrauensverlust der Kunden, der Mitarbeiter und nicht zuletzt der Börsen. Diesem Totalversagen folgte ein schwerwiegender Reputationsverlust, Ausgang offen.

Die großen Unternehmenskrisen haben wir alle auf dem Radarschirm: Flugzeugabstürze, Dieselskandal, Rücktritte oder Rausschmisse. In der Chemie haben Krisen oft mit Katastrophen zu tun: Explosion, Brand oder Produktaustritt rücken Unternehmen dann blitzartig in das Scheinwerferlicht einer breiten Öffentlichkeit. Mitarbeiter bangen um ihre Jobs, Kunden um ihre nächste Lieferung. Politiker und Behördenvertreter geben sich die Klinke in die Hand, Journalisten und Blogger suchen nach Informanten und Informationen.

Wer jetzt nicht vorbereitet ist - seine Hausaufgaben nicht gemacht hat, wird sehr schnell überrollt und der Menge der Aufgaben nicht gewachsen sein. Und dann wird die Krisenkommunikation ganz schnell zur Kommunikationskrise - das gilt insbesondere für kleine und mittelständische Firmen. Denn: Erfolg oder Misserfolg entscheiden sich lange vor einem Ereignis. Krisenmanagement ist nicht Sache der Sicherheitsfachkräfte oder der Kommunikationsabteilung, so wie Cyber Security nicht einfach bei der IT-Abteilung abgeladen werden kann. Das Management der Krise fängt oben an, im Management, in der Chefetage oder im Büro des Standortleiters.

Die Klassiker an Chemie- und Pharmastandorten sind Brände, Stoffaustritte oder Transportunfälle. Doch heutzutage reden wir auch über Compliance, Cyber-Attacken, Force Majeure und Social Media. Wie damit umgehen? Wo fängt präventives Krisenmanagement an? Was kann und muss ich als Unternehmens- und Standortleiter oder auch Experte für Umweltschutz, Sicherheit oder Kommunikation tun?

Diese Fragen und viele mehr beantwortet das Dechema-Praxisforum Krisenmanagement am 3. und 4 Juni 2019 in Frankfurt. Zwei Tage vollgepackt mit Erfahrungsberichten und praktischen Tipps zum Aufbau einer klaren Struktur und klaren Zuständigkeiten. Diskutieren Sie mit und lernen Sie von erfahrenen Praktikern und leidgeprüften Firmenchefs etwas über Adrenalinspiegel, Mediendruck und Verantwortung in der Krise. Denn eine gute Prävention ist besser als die beschädigte Reputation.

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