Chemiekonjunktur: Deutsche Chemiemanager blicken gelassen auf die Konjunkturabschwächung

Chemiekonjunktur, CHEManager 23-24/2011

Es war ein gutes Jahr für die chemische Industrie in Deutschland. Nach dem außergewöhnlich erfolgreichen Vorjahr setzte die Branche zu Beginn des Jahres 2011 ihren Aufwärtstrend nahezu ungebremst fort. Bei einigen Chemikalien war die Nachfrage zeitweilig so groß, dass die Produktionskapazitäten nicht ausreichten, um den Bedarf der Kunden zu bedienen. Die Preise hatten aufgrund steigender Rohstoffkosten ebenfalls zugelegt. Und auch die Beschäftigungszahlen entwickelten sich positiv. Im weiteren Jahresverlauf konnte die chemische Industrie jedoch das hohe Wachstumstempo nicht halten. Die Aufträge gingen zurück, weil viele Kunden angesichts der unsicheren Nachrichtenlage ihre Lagerbestände reduzierten. Dadurch sank die Nachfrage nach Chemikalien und die Chemieunternehmen passten ihre Produktion an. Ungeachtet dieser Abschwächung stieg die deutsche Chemieproduktion in den ersten neun Monaten des Jahres um 5,0 %. Die Preise legten im gleichen Zeitraum um 5,4 % zu. Der Umsatz kletterte um 9,7 % (Grafik 1). Entsprechend schätzen die Unternehmen die aktuelle Geschäftslage ein. Daran haben auch die Schuldenkrise und konjunkturelle Abschwächung nichts ändern können. 2011 wird ein Rekordjahr für die deutsche Chemieindustrie. Der Branchenumsatz überspringt in diesem Jahr erstmals deutlich die Marke von 180 Mrd. €.

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