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Globalisierung

17.04.2013 -

(Ausgabe: CHEManager 6/2013)        Globalisierung ist gut für die Wirtschaft     Nach einer Forsa-Umfrage zur Einschätzung der Deutschen über die Auswirkungen der Globalisierung sind 39 % der Befragten der Meinung, dass die Globalisierung für sie persönlich vorteilhaft ist, während 33 % vom Gegenteil überzeugt sind. Mehr als die Hälfte - rund 62 % - der Befragten denken, dass die Globalisierung sich positiv auf die deutsche Wirtschaft auswirkt. Signifikant ist, dass mit zunehmendem Alter die Einstellung zur Globalisierung negativer wird. Während 53 % der unter 30-Jährigen die Globalisierung als persönliche Bereicherung empfinden, sind es bei den über 60-Jährigen nur noch 29 %.



Weltwirtschaft bleibt auf Wachstumskurs     In den kommenden 20 Jahren wird die Weltwirtschaft jährlich um rund 3 % zulegen. Unterschiedliche Wachstumsgeschwindigkeiten verändern dabei die ökonomische Landkarte. Chinas Anteil am Welt-BIP wird laut einer Studie des Verband der Chemischen Industrie und von Prognos auf 17,2 % steigen. Auch Brasiliens Gewicht nimmt dank seiner Rohstoffbasis und einer günstigen demografischen Entwicklung zu. Die USA finden zu alter Stärke zurück, während sich beispielsweise Japan und Deutschland aufgrund der abnehmenden und alternden Bevölkerung in beiden Ländern mit geringerem Wirtschaftswachstum zufriedengeben müssen.


Chinas Chemie gewinnt Martkanteile        Das Wachstum der Weltbevölkerung führt besonders in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu einem steigenden Bedarf an Gütern und Dienstleistungen. Die industriellen Kunden der Chemiebranche drängen in diese „Emerging Markets", was zu einer Verschiebung der Wachstumszentren weg von Europa führt. In diesem neuen, veränderten Umfeld ist die Chemieindustrie hierzulande als „Global Player" richtig aufgestellt. Mit dem weltweiten Chemiewachstum von 4,5 % kann Deutschland dabei nicht Schritt halten, wird aber 2030 in der globalen Rangliste fünftwichtigster Produktionsstandort nach China, den USA, Japan und Indien sein.


Pharmaproduktion gewinnt an Bedeutung           Von 2011 bis 2030 wächst die globale Chemieproduktion um 4,5 % jährlich; ihr Gesamtwert steigt von rund 2,8 Bio. € auf 6,3 Bio.€. Gleichzeitig verschieben sich die Gewichte der Chemiesparten. Während für den Pharmabereich im Jahr 2030 ein erheblich größerer Anteil an der gesamten Chemieproduktion zu erwarten ist, sinkt der Anteil der Basischemie leicht auf 45,5 %. Für Spezialchemikalien ist weltweit ein deutlicher Rückgang bis 2030 zu erwarten. Die deutsche Chemieindustrie wird aber verstärkt als „Solution Provider" auftreten und ihre Forschungsausgaben in der Spezialchemie daher bis zum Jahr 2030 verdoppeln.



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Lisa Rausch (lisa.rausch@wiley.com).

 

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