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Evonik kooperiert mit der Universität Tokio

14.04.2014 -

Evonik Industries und die Universität Tokio wollen künftig in ausgewählten Fachgebieten eng zusammenarbeiten und haben dazu eine strategische Partnerschaft geschlossen. Einen entsprechenden Vertrag haben Prof. Dr. Noboru Harata, Leiter des Bereichs Wirtschaftsbeziehungen der Universität Tokio, Ulrich Sieler, Leiter Evonik Japan, und Dr. Peter Nagler, Chief Innovation Officer bei Evonik, jetzt zum Auftakt des Wissenschaftsforums Evonik Meets Science in Tokio unterschrieben. „Wir haben großes Interesse daran, die Gesellschaft an unserem Wissen und unseren Forschungsergebnissen teilhaben zu lassen. Kooperationen mit der Industrie sind hierfür ein sehr guter Weg", betonte Prof. Dr. Shigeo Kagami, im Bereich Wirtschaftsbeziehungen der Universität Tokio verantwortlich für Innovation und Unternehmertum. „Deshalb begrüßen wir die Partnerschaft mit Evonik als einem führenden Unternehmen der Spezialchemie."

Die Universität Tokio ist eine der global wichtigsten Universitäten und genießt weltweit einen exzellenten Ruf. Die Universität, an der 1.267 Professoren und 901 Dozenten arbeiten und 27.998 Studenten (14.120 Bachelor- und 13.878 Masterstudenten) ausgebildet werden, hat zahlreiche Premierminister und Nobelpreisträger hervorgebracht. „Die strategische Partnerschaft mit einem so starken Partner wie die Universität Tokio ist für uns ein wichtiger Schritt, um unsere Forschungsaktivitäten in Japan beziehungsweise in Asien auszubauen", sagte Sieler.

Die Universität Tokio ist bereits der vierte strategische Universitätspartner von Evonik. Strategische Partnerschaften bestehen außerdem mit der University of Minnesota in den USA, mit der renommierten Shanghai Jiao Tong University (SJTU) in China und mit der King Abdullah University of Science and Technology (KAUST) in Saudi Arabien. Außerdem hat Evonik im Herbst 2013 mit der Agentur für Wissenschaft, Technologie und Forschung (ASTAR), der führenden nationalen Großforschungseinrichtung in Singapur, eine Absichtserklärung über eine strategische Partnerschaft unterzeichnet. „Diese Partnerschaften sind ein wichtiges Instrument unserer internationalen Innovationsstrategie", so Nagler. „Indem wir uns weltweit mit Top-Hochschulen vernetzen, haben wir Zugang zu wissenschaftlichen Spitzenleistungen und hervorragend ausgebildeten Forschern."

Strategische Partnerschaften mit Universitäten in allen wichtigen Regionen der Welt bilden für Evonik den Rahmen für gemeinsame Forschungsprojekte und den regelmäßigen Austausch über Forschungstrends in Wissenschaft und Industrie. „Davon profitieren auch unsere Kunden", erklärte Nagler. „Von der Kombination aus unterschiedlichen technischen Konzepten und Kompetenzen mit kulturell verschiedenen Herangehensweisen versprechen wir uns völlig neuartige Ideen und Konzepte." Darüber hinaus beteiligt sich Evonik mit Vorlesungen und einem breiten Angebot von Praktika, Master- und Doktorarbeiten an Ausbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

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