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Evonik nimmt in China Anlagen für Isophoron in Betrieb

19.05.2014 -

Evonik Industries hat in Schanghai (China) einen integrierten Produktionskomplex für Isophoron und Isophorondiamin in Betrieb genommen. Mehr als 100 Mio. € hat das Spezialchemieunternehmen in die Anlagen mit einer jährlichen Kapazität von 50.000 t investiert. Die Bauzeit im Shanghai Chemical Industry Park (SCIP) betrug weniger als zwei Jahre. Mit den neuen Anlagen wird Evonik vorrangig Kunden der Farben- und Lacksowie Bau-, Klebstoff- und Composite-Industrie in Asien bedienen.

Patrik Wohlhauser, Vorstandsmitglied von Evonik Industries und Chief Operating Officer: „Damit setzen wir unseren erfolgreichen Wachstumskurs in der Isophoronchemie fort. Wir sind nun in den drei großen Wirtschaftsräumen - Europa, NAFTA und Asien - mit vollständig rückintegrierten Produktionsanlagen vertreten und erschließen uns dadurch attraktive Wachstumschancen."

Evonik hat 50 Jahre Erfahrung in der Isophoronchemie und verbessert seine Prozesstechnologien kontinuierlich. Produkte der Isophoronchemie (Crosslinker) wurden bisher in Marl und Herne sowie Mobile (USA) hergestellt. Dr. Ulrich Küsthardt, Leiter des Geschäftsbereichs Coatings & Additives, sagte: „Evonik ist weltweit das einzige Unternehmen, das die gesamte Wertschöpfungskette von Isophoron und dessen Veredelungsprodukten beherrscht. Unsere Kunden in China und Asien können wir jetzt sicher und schnell aus regionaler Produktion beliefern und ihnen zuverlässig Produkte hoher Qualität und Reinheit bieten."

Ergänzend zu dem neuen Produktionskomplex hat Evonik am Standort Xinzhuang in Schanghai ein anwendungstechnisches Service Center mit hochmodernen Laboren eingerichtet. Maßgeschneiderte Lösungen der Isophoronchemie sollen die Wettbewerbsfähigkeit der asiatischen Kunden stärken. Der Weltmarkt für Isophoron und -Folgeprodukte wächst jährlich stärker als das globale Bruttoinlandsprodukt, insbesondere Asien zeigt ein überdurchschnittliches Wachstum. Die Nachfrage treibt insbesondere der Megatrend Ressourceneffizienz. So haben Verbundwerkstoffe (Composites) überdurchschnittliches Potenzial. Diese werden etwa im Leichtbau für Automobile sowie für widerstandsfähigere Windkraftanlagen benötigt. Außerdem verlängert Isophoronchemie die Lebensdauer stark beanspruchter Oberflächen, wodurch Wartungskosten gesenkt und Renovierungen oft sogar überflüssig werden. Dies gilt beispielsweise für Bodenbeläge in Parkhäusern, für Fassaden in anspruchsvollen klimatischen Bedingungen oder für Schiffe, die ständig dem Salzwasser ausgesetzt sind. Sehr wachstumsstark sind umweltfreundliche Lacktechnologien, wie UV-härtende Systeme oder lösemittelfreie Pulverlacke. Evonik vermarktet Produkte der Isophoronchemie weltweit unter den Markennamen Vestamin, Vestanat, Vestagon und Vestasol.

 

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