14-Jährige gewinnt Preis für Unternehmertum bei Jugend forscht

  • Rieke-Marie Hackbarth, Jugend forschtRieke-Marie Hackbarth, Jugend forscht

BASF und die Wissensfabrik haben einen Gründerpreis beim Wettbewerb Jugend forscht ins Leben gerufen. Sie verliehen Anfang Juni auf dem Wissensfabrik-Forum in Ludwigshafen den Hauptpreis Unternehmertum an die Jungforscherin Rieke-Marie Hackbarth. Sie soll so die Chance erhalten, ihr Jugend-forscht-Forschungsprojekt in eine Unternehmensgründung umzusetzen. Inspiriert durch den Bericht eines Kinderarztes, der Stethoskope als „Keimschleudern“ bezeichnete, entwickelte die Jugendliche ein Modell, das sich automatisiert selbst desinfiziert

Der Gründerpreis beinhaltet die Teilnahme an einem Wochenende Ende Oktober in München, bei dem sich die Gewinner der von der Wissensfabrik initiierten Gründerinitiative Weconomy mit Top-Managern der deutschen Wirtschaft zu Beratungsgesprächen treffen. Außerdem stellt BASF der Preisträgerin einen eigenen Mentor zur Seite. Der Preis soll zu einem festen Bestandteil von Wissensfabrik und Jugend forscht werden. Dabei können in jedem Jahr andere Mitglieder der Wissensfabrik, einem Netzwerk der Wirtschaft für Bildung und unternehmerisches Denken und Handeln in Deutschland, den Preis stiften.

Für die Vorauswahl hatte die Wissensfabrik auf den 16 Landeswettbewerben von Jugend forscht den Sonderpreis Unternehmertum vergeben. Aus den Landespreisträgern wählte eine Jury am Sonntag den Sieger des neuen Gründerpreises. Verliehen wurde er auf dem Wissensfabrik-Forum am 8. Juni 2015.

„Eine Reihe unserer ehemaligen Jungforscherinnen und Jungforscher sind später erfolgreiche Unternehmer geworden. Jugend forscht ist es wichtig, den Gründergedanken künftig noch stärker zu fördern. Der neue Preis kann hier als Initialzündung für weitere junge Talente dienen, aktiv diesen Weg zu beschreiten“, erklärte Dr. Sven Baszio, Vorstand der Stiftung Jugend forscht.

„Viele Gewinner von Jugend forscht entwickeln Ideen, die sich für eine unternehmerische Umsetzung eignen. Häufig fehlt den Jugendlichen dazu aber das Wissen und die Unterstützung“, sagte Margret Suckale, Mitglied des Vorstands der BASF und stellvertretende Vorsitzende des Lenkungskreises der Wissensfabrik.

„Diese Lücke wollen wir nun schließen.“ Suckale wird an dem Weconomy-Wochenende Ende Oktober selbst teilnehmen und freut sich auf den Erfahrungsaustausch mit den jungen Gründern. (ag)

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