50 Jahre Kieselsol-Produktion

50 Jahre Kieselsol-Produktion. Im Oktober 2006 feiert H.C. Starck fünfzig Jahre Produktion von „Levasil“: 40 Mitarbeiter produzieren im Chemiepark Leverkusen mehr als 20.000 t/a Kieselsol. Das Produkt, ursprünglich von Bayer, hat Einzug in eine Vielzahl von Anwendungen des täglichen Lebens gefunden und wird weltweit vertrieben. Kieselsole sind wässrige Dispersionen von amorphem Siliziumdioxid.

Die Größe der einzelnen Siliziumdioxidpartikel liegt dabei im Bereich von Nanometern und wird beim Herstellprozess exakt eingestellt: Kieselsole sind also echte Nanomaterialien, wenn auch im Gegensatz zu vielen anderen Nanomaterialien bereits mit einer langen Historie. Das Einsatzgebiet ist vielfältig. Im Feinguss von hochpräzisen Metallteilen sorgt Kieselsol für die Stabilität der Gussformen und damit dafür, dass Turbolader und Flugzeugturbinen störungsfrei laufen. Im Ofenbau bindet es die Ofenisolierung aus Keramikfasern.

Auf der Papieroberfläche sorgt es beim Ink-Jet-Druck dafür, dass die Druckfarbe gleichmäßig aufgenommen wird und das Druckbild nicht verläuft. In der Elektronikindustrie werden mit Kieselsol Wafer und Computerchips während der Herstellung planpoliert, wodurch die Exaktheit der elektronischen Mikrostrukturen sichergestellt wird. „Kieselsol ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken, auch wenn es als Material im Alltag eher selten in Erscheinung tritt“, kommentiert Dr. Klaus Lerch als der zuständige Marktbereichsleiter von H.C. Starck in Leverkusen.

www.bayer.de

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