Abwärmenutzung im Veolia-Industriepark Oberbruch reduziert Klimagas-Ausstoß

Als Betreiber des Industrieparks Oberbruch wird Veolia künftig die Abwärme des dort ansässigen Carbonfaserherstellers Teijin Carbon Europe nutzen und damit rund 1.500 t an CO2-Emissionen einsparen.

Bei den thermischen Produktionsprozessen von Teijin fällt eine große Menge an Abwärme an und wird bisher ungenutzt an die Umgebung abgegeben. Deshalb haben beide Unternehmen ein gemeinsames Projekt zur Abwärmenutzung am Standort Heinsberg–Oberbruch beschlossen. Dafür soll eine Carbonfaser-Produktionsanlage umgebaut und rund 1.500 kW Abwärme in das Warmwassernetz von Veolia eingespeist werden, mit dem die ansässigen Industriebetriebe versorgt werden. Zudem will Teijin die Abwärme zur Beheizung firmeneigener Räumlichkeiten nutzen. Die damit insgesamt eingesparten 1.500 t CO2 entsprechen dem CO2-Ausstoß von etwa 1.000 Dieselfahrzeugen bei einer jährlichen Fahrleistung von je 10.000 km.

Für die finanzielle Umsetzung des Abwärmenutzungsprojekts haben die beiden Projektpartner am Förderwettbewerb „Energieeffizienz“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie teilgenommen. Dieses Förderprogramm zielt speziell auf die Reduzierung der CO2-Emissionen in Deutschland in der Wirtschaft ab. Etwa die Hälfte der förderfähigen Kosten wurde bewilligt, der Rest amortisiert sich über die Abwärmenutzung am Standort durch die Reduzierung des Gasverbrauchs.

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