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Agenda New Compliance - Teil 1

23.02.2011 -

Die Chemische Industrie ist bestrebt, ihre Vorreiterrolle bei der Umsetzung von Responsible Care, der gesetzlichen Vorschriften und der internationalen Chemikaliensicherheit unter Beweis zu stellen. Die ‚Agenda New Compliance' definiert den Lösungsansatz neu. In einer CHEManager-Serie werden die Herausforderungen und Chancen der Umsetzung aufgezeigt.

REACh (Registration, Evaluation, Authorization and Restriction of Chemicals) definiert den integralen Lösungsansatz zum Schutz des Menschen und der Umwelt neu. REACh definiert als Zielvorgabe den ‚Safe Use of Chemicals', gesteuert über Inventarisierung und Risikomanagement entlang der gesamten Verbraucherkette vom Hersteller bis zur Entsorgung.
Der Top Down- und Bottom Up-Ansatz aus der Sicht der Hersteller/Importeure vertritt die Anliegen der Konsumenten, und zwar über die Behörden und die NGOs.
Beide Strömungen prallen im Markt aufeinander, können den Materialfluss in Frage stellen und bedeuten große Unsicherheiten für die Lieferketten.
Zusammen mit der gleichzeitigen Einführung von GHS (Globally Harmonised System) bzw. der CLP-Verordnung (Classification, Labelling and Packaging (of Substances and Mixtures)) sowie der Verpflichtung zur Eigenverantwortung, entstehen somit neue Herausforderungen an alle Marktteilnehmer in den Wertschöpfungsketten.

Unternehmen sind vielfach gefordert

Die Industrie ist gefordert, das Heft in die Hand zu nehmen und den Beweis zu erbringen, dass sie die produktbezogenen Risiken in den Wertschöpfungsketten in Eigenverantwortung meistern kann.
So sind es nun die Unternehmen selbst, die im Rahmen der Stoffregistrierungen tätig werden und den ‚Safe Use' garantieren müssen.

  • Jeder Marktteilnehmer wird seine Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen wollen und sich über die neuen Bedrohungspotentiale einen Überblick schaffen müssen.
  • Nach Bedarf sollen daraus die unternehmerischen Risiken systematisch erfasst werden.
  • Der Informationsaustausch betreffend sicherheitsbezogener Risikobewertungen und Konformität muss lückenlos umgesetzt werden.
  • Es gilt den Materialfluss vorzeitig auf Schwachstellen zu prüfen und über Kontinuitätsmanagement allfälligen Ausfällen vorzubeugen.
  • Die Substitution von sehr gefährlichen Chemikalien/Stoffen stellt dabei eine ernsthafte Bedrohung dar.

Diese komplexe Aufgabenstellung braucht innovative Lösungen um die Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen.

Lösungsansatz als Nutzen für den Unternehmer

Compliance Footprint offeriert einen neuen Standard zur Überprüfung der Produktkonformität entlang der Lieferkette mit den gesetzlichen Regelungen und Vorgaben, wie sie für den Safe Use of Chemicals vom Gesetzgeber und vom Markt eingefordert werden. Mit der Vergabe des cfp-Gütesiegels werden dank eines innovativen Bewertungssystems die praktischen Hilfsmittel zur Inspektion der Sicherheitsdatenblätter (SDB), der Gefahrstoffetiketten und der Gefahrguttransportabwicklung bereitgestellt.

Als komplementärer und integrierender Bestandteil zu Safe Use, Global Product Strategy und Product Stewardship wird Responsible Care dank des cfp-Gütesiegels erstmalig messbar. So schafft das Gütesiegel Mehrwert, Transparenz und Vertrauen bei Geschäftspartnern, Lieferanten und Kunden.

 

Kontakt

Compliance Footprint AG

Buchholzstrasse 27
8053 Zürich
Schweiz

+41 44 3811193
+41 44 3811186

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