Arzneimittel treiben Geschäft von Reckitt Benckiser an

Der britische Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser hat im vergangenen Jahr von den starken Zuwächsen in seinem Gesundheitsgeschäft profitiert. Bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe legte der Umsatz 2015 um 6% auf 8,9 Mrd. GBP (11,5 Mrd. EUR) zu, wie Reckitt am Montag mitteilte. Dies war mehr als Analysten erwartet hatten. Zu aktuellen Wechselkursen blieben die Erlöse wegen des starken britischen Pfund stabil. Der Gewinn verbesserte sich unterm Strich um 5% auf 1,7 Mrd. GBP.

Der Konzern macht den Großteil seines Umsatzes mit Haushaltsreinigern (Finish, Cillit Bang, Sagrotan). Am stärksten wachsen konnte der Konzern im vergangenen Jahr allerdings mit Arzneimitteln (Dobendan, Nurofen, Gaviscon) und baut diesen Bereich daher auch weiter aus. Darüber hinaus vertreibt Reckitt noch die Fußpflegemarke Scholl sowie Kondome, Produkte zur Haarentfernung oder Nahrungsergänzungsmittel.

Im laufenden Jahr dürfte das wirtschaftliche Umfeld herausfordernd bleiben, sagte Firmenchef Rakesh Kapoor. Der bereinigte Umsatz dürfte 2016 um 4 bis 5% wachsen. Gleichzeitig sollen die Gewinnmargen moderat zulegen.

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