Avantium baut Furandicarbonsäure-Anlage im Chemiepark Delfzijl

Avantium will ein neues Werks für Furandicarbonsäure (FDCA) im Chemiepark Delfzijl, Niederlande, bauen. Die 5 kt-Anlage wird FDCA - einen wichtigen Baustein für viele Chemikalien und Kunststoffe wie PEF (Polyethylen-Furanoat) - auf pflanzlicher Basis produzieren. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft Avantium Renewable Polymers hat außerdem eine Absichtserklärung mit einem regionalen Konsortium über die Finanzierung der FDCA-Anlage in Höhe von 30 Mio. EUR bis zur Fertigstellung im Jahr 2023 abgeschlossen.

Avantium und das Konsortium, bestehend aus der Provinz Groningen, den Groninger Seehäfen, der NOM (Investitions- und Entwicklungsagentur für die Nördlichen Niederlande), FondsNieuweDoen, dem Investeringsfonds Groningen und dem Groeifonds, glauben, dass die neue Anlage einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur Nutzung nachhaltiger Rohstoffe leistet. Die neue FDCA-Flaggschiffanlage wird in der Nähe der Demonstrationsanlage für pflanzliches Monoethylenglykol (MEG) und der Pilot-Bioraffinerie zur Herstellung von Glukose und Lignin aus Non-Food-Biomasse errichtet.

„Avantium und Groningen unterstützen den Übergang zur Kreislaufwirtschaft", sagte Nienke Homan, Regionalministerin der Provinz Groningen. „Zusätzlich zum Innovationsschub für die Region wird das Werk über 60 hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen und erhebliche indirekte Beschäftigungsmöglichkeiten eröffnen."

Laut Cas König, CEO der Groningen Seaports, „passt das Geschäft von Avantium perfekt in unser Chemport Europe System. Unser Ziel: Bis 2050 eine vollständig nachhaltige chemische Industrie zu etablieren.“

Die Finanzierung steht unter dem Vorbehalt üblicher Bedingungen, einschließlich der Due Diligence und der Fertigstellung der Dokumentation sowie der formellen Entscheidungen von Avantium über den Bau der Anlage und die damit verbundenen Investitionen. Der endgültige Finanzierungsmix soll in den kommenden Monaten festgelegt werden, soll aber aus Zuschüssen, Eigenkapital und Fremdkapital bestehen. Darüber hinaus unterstützt die Region Avantium bei der Suche nach weiteren Zuschüssen und Finanzinstrumenten, die für die Inbetriebnahme des Vorzeigewerks erforderlich sind.

„Die Groninger Seehäfen bieten uns einen ausgezeichneten Standort mit der richtigen Infrastruktur.

Die Provinz Groningen nimmt bei der Entwicklung der grünen Chemie eine Führungsrolle ein und hat einen außergewöhnlichen Ruf bei Investitionen in Technologien für eine nachhaltige Zukunft", sagte Tom van Aken, CEO von Avantium.

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