Bachem steigert Reingewinn

Die Bachem Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück. Die Gruppe erwirtschaftete einen neuen Rekordumsatz von 208.6 Mio. CHF (2014: 183.9 Mio. CHF, +13.4% in CHF respektive +13.8% in lokalen Währungen/LW). Unter Ausklammerung des im Vorjahr enthaltenen Verkaufsgewinns von 2.0 Mio. CHF aus der Veräußerung der Immunologie-Produktlinie steigerte man das operative Ergebnis (EBIT) im Berichtsjahr um 13.5% auf 38.5 Mio. CHF. In diesem Betrag enthalten war auch ein negativer Beitrag von 0.9 Mio. USD aus den von American Peptide Company (APC) übernommenen Geschäftsbereichen. Trotz dieses Einmaleffekts konnte der Konzern die EBIT-Marge leicht auf 18.5% erhöhen (Vorjahr: 18.4% ohne Verkaufsgewinn Immunologie-Produktlinie). Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) betrug 56.8 Mio. CHF (Vorjahr: 55.1 Mio. CHF), was einer hohen EBITDA-Marge von 27.2% entspricht. Damit erreichte Bachem in einem anhaltend kompetitiven Marktumfeld die kommunizierten Umsatzziele vollumfänglich und steigerte den Reingewinn trotz negativen Fremdwährungseffekten und einem negativen Ergebnisbeitrag von APC deutlich auf 31.8 Mio. CHF.

2015 führte das Unternehmen die vor drei Jahren eingeleitete Fokussierung auf das Kerngeschäft der Peptide konsequent weiter. Dank kontinuierlichen Fortschritten in der Formulierungsentwicklung und Effizienzsteigerungen in der Herstellung von Peptiden erfreut sich der Peptidmarkt anhaltend hoher Attraktivität. Zusätzlich zum angestrebten organischen Wachstum konnte Bachem 2015 durch die Übernahme der APC ihre Marktführerschaft im globalen Peptidgeschäft weiter ausbauen. Diese Akquisition stärkt die Position in den USA, dem größten Peptidmarkt der Welt, ermöglicht einen schnellen Zugriff auf zusätzliche Produktionskapazitäten und reduziert die Frankenabhängigkeit der Kostenstruktur. Erfreulich war einmal mehr die Entwicklung bei den Wirkstoffen. Das Projektportfolio der für die zukünftige Entwicklung entscheidenden, patentierten Wirkstoffen (NCEs) ist wiederum deutlich gewachsen und zählt inzwischen 241 Projekte in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Die hohe Anzahl von Projekten in den klinischen Phasen II und III bilden dabei eine vielversprechende Basis für zukünftiges Wachstum.

Den Umsatz mit den etablierten generischen Wirkstoffen und den Forschungschemikalien konnte man um fast 26% respektive 25.3% in LW steigern.

Geografisch zeigte sich auch als Folge der erfolgreichen Integration von APC eine leichte Verschiebung der Umsatzanteile zugunsten von Nordamerika, wo der Konzern 35.0% des Gesamtumsatzes erwirtschaftete (2014: 33.5%). Aufgrund der geplanten weiteren Stärkung der Position und des Ausbaus der Kapazitäten erwartet das Management einen fortgesetzten Anstieg der in den USA erwirtschafteten Umsatzanteile.

Neue Stellen geschaffen
Dank des guten Geschäftsgangs und der hohen Auslastung konnte Bachem bis zum Jahresende 2015 93 neue Stellen schaffen. Zusammen mit den 55 von APC übernommenen Mitarbeitenden nahm der Personalbestand gegenüber dem Vorjahr um 148 Personen zu. Per 31. Dezember 2015 beschäftigte die Gruppe insgesamt 902 Personen in 859 Vollzeitstellen. Aufgrund der anhaltend guten Auftragssituation wird das Unternehmen auch im kommenden Jahr an allen Standorten weitere Arbeitsplätze schaffen.

Auf der Basis des soliden Ergebnisses und der mit einer Eigenkapitalquote von 79.6% hohen finanziellen Stabilität des Unternehmens schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine Erhöhung der Dividende auf 2.25 CHF vor (Vorjahr: 2.00 CHF).

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