BASF erwartet Gewinn aus Cognis-Übernahme

BASF hat nach der erfolgreichen Übernahme von Cognis einen Integrationsplan für den Spezialchemiekonzern vorgestellt. Demnach dürften  bis Ende 2013 einmalige Kosten von rund 290 Mio. € für die Integration anfallen, teilte die BASF mit. Dem gegenüber stehe ein positiver Beitrag für den Konzerngewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 275 Mio. €. Bis 2015 erhofft sich der Konzern Wachstumssynergien in Höhe von 135 Mio. € und Kostensynergien von 140 Mio. € bis 2013. Diese sollen aus einer größeren Kundenbasis oder etwa der Zusammenführung des Einkaufs resultieren. Teil der Integration ist unter dem Strich ein Abbau von 450 Stellen in der BASF-Gruppe, der bis Ende kommenden Jahres abgeschlossen sein soll. Zudem sollen eine Reihe von Cognis-Standorten geschlossen oder mit bestehenden der BASF zusammengelegt werden.

Teil der Integration ist unter dem Strich ein Abbau von 450 Stellen in der BASF-Gruppe, der bis Ende kommenden Jahres abgeschlossen sein soll. Insgesamt sollen 680 Stellen abgebaut werden, davon rund 350 in Europa. Zugleich würden weltweit 230 neue Jobs geschaffen, die Hälfte davon in Asien. Zudem sollen eine Reihe von Cognis-Standorten geschlossen oder mit bestehenden der BASF zusammengelegt werden.

Cognis war 1999 aus der früheren Chemiesparte von Henkel entstanden und gehörte ab 2001 dem Finanzinvestor Permira und der Private-Equity-Sparte von Goldman Sachs BASF hatte den Cognis-Kauf im Juni angekündigt. Der reine Kaufpreis betrug 700 Mio. €, der Rest von insgesamt 2,4 Mrd. € fiel vor allem für Schulden und Pensionsverpflichtungen an.

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