Bayer baut Entwicklungszentrum

Bayer baut Entwicklungszentrum. Um die Präsenz auf dem wichtigen Wachstumsmarkt China auszubauen, kündigte Bayer den Bau eines globalen Forschungs- und Entwicklungszentrums in Peking an.

Über fünf Jahre wird die Pharmatochter Bayer Schering Pharma rund 100 Mio € in die neue Entwicklungsstätte investieren, von denen es weltweit sonst nur drei andere – in Deutschland und den USA – gibt. In der Forschung strebt Bayer eine Partnerschaft mit der renommierten chinesischen Qinghua (Tsinghua) Universität in Peking an.

Trotz der Weltwirtschaftskrise zeigte sich der Vorstandsvorsitzende von Bayer Schering Pharma, Andreas Fibig „sehr optimistisch“ über die weitere Geschäftsentwicklung in China. „Im Gesundheitsbereich sehen wir im Moment keine Auswirkungen“, sagte Fibig, der in China ein „dynamisches Jahr“ erwartet.

Das Milliardenreich sei für sein Unternehmen der „entscheidende Wachstumsmotor“ in der asiatisch-pazifischen Region. Genaue Zahlen nannte Fibig nicht, doch hatte der Umsatz in China schon 2007 um 43% zugelegt und 300 Mio. € überschritten. Der gesamte Gesundheitsmarkt in China werde in den nächsten zwei bis drei Jahren weiter um mehr als 20% zulegen, sagte der Bayer-Healthcare-Geschäftsführer in China, Liam Condon, voraus.

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