Bilfinger startet dynamisch ins Geschäftsjahr 2018

Auftragseingang wächst viertes Quartal in Folge

Bilfinger hat sich im ersten Quartal 2018 planmäßig entwickelt – und das Marktumfeld wird zunehmend positiver. Der Auftragseingang ist das vierte Quartal in Folge gewachsen. Er stieg deutlich auf 1.101 Mio. EUR (Vorjahr: 928 Mio. EUR). Auf organischer Basis betrug das Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal 21%, der Wert ist um Verkäufe und Wechselkurseffekte bereinigt. Der Auftragsbestand lag bei 2.689 Mio. EUR (Vorjahr: 2.568 Mio. EUR), ein organischer Zuwachs von 9%.

Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz (Book-to-Bill Ratio) lag bei 1,2 im ersten Quartal. Der Umsatz ging wie erwartet moderat auf 928 Mio. EUR zurück (Vorjahr: 961 Mio. EUR). Organisch ist der Umsatz erneut gewachsen, um 1%.

CEO Tom Blades: „Der Jahresbeginn sendet positive Signale. Die starken Zahlen beim Auftragseingang bestätigen unsere Strategie 2020. Bilfinger befindet sich aktuell auf dem Sprung von der Stabilisierungsphase in die Aufbauphase.“

Im Geschäftsfeld Engineering & Technologies (E&T) stieg der Auftragseingang auf 296 Mio. EUR (Vorjahr: 254 Mio. EUR). Der Umsatz verringerte sich erwartungsgemäß auf 265 Mio. EUR (Vorjahr: 296 Mio. EUR), wird im Jahresverlauf aber aufholen. Im Geschäftsfeld Maintenance, Modifications & Operations (MMO) wuchs der Auftragseingang deutlich auf 762 Mio. EUR (Vorjahr: 639 Mio. EUR). Der Umsatz kletterte auf 625 Mio. EUR (Vorjahr: 592 Mio. EUR). In beiden Geschäftsfeldern war die Book to Bill Ratio größer 1,0.

Bereinigtes EBITA liegt über Vorjahr
Das bereinigte EBITA hat sich im ersten Quartal auf -6 Mio. EUR verbessert (Vorjahr: -14 Mio. EUR). Im Geschäftsfeld E&T nahm das bereinigte EBITA auf 1 Mio. EUR zu (Vorjahr: -2 Mio. EUR). Im Geschäftsfeld MMO lag das bereinigte EBITA mit 13 Mio. EUR leicht über dem Vorjahr (12 Mio. EUR). Das bereinigte EBITA, das diesen beiden Geschäftsfeldern nicht zugeordnet ist, verbesserte sich auf -20 Mio. EUR (Vorjahr: -24 Mio. EUR). Davon entfielen -4 Mio. EUR auf den Bereich Other Operations (Vorjahr: -5 Mio. EUR).

Das Konzernergebnis hat sich auch wegen der geringeren Belastung aus Sondereinflüssen im ersten Quartal ebenfalls verbessert und lag bei -24 Mio.

EUR (Vorjahr: -55 Mio. EUR). Das bereinigte Konzernergebnis betrug -7 Mio. EUR und liegt damit über dem Vorjahreswert (-12 Mio. EUR) – diese Zahl schließt Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Akquisitionen und Firmenwerte sowie Sondereinflüsse nicht mit ein.

Der operative Cashflow war saisonal bedingt im ersten Quartal mit -60 Mio. EUR negativ (Vorjahr: -37 Mio. EUR), ebenso der bereinigte operative Cashflow mit -45 Mio. EUR (Vorjahr: -9 Mio. EUR). Die Werte lagen jeweils unter dem sehr guten Vorjahresquartal. Die Nettoliquidität im Konzern ging auf 145 Mio. EUR zurück (Vorjahr: 256 Mio. EUR) – dies lag vor allem auch am laufenden Aktienrückkauf-Programm.

Ausblick für 2018 wird bestätigt
Bilfinger bestätigt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2018. Das organische Wachstum des Auftragseingangs wird im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen. Die Umsatzerlöse werden sich organisch stabil bis leicht wachsend entwickeln. Das bereinigte EBITA wird sich deutlich steigern. Der Konzern rechnet mit einem Wert im mittleren bis höheren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich (Vorjahr: 3 Mio. EUR). Hierin enthalten sind zusätzliche Ausgaben von rund 20 Mio. EUR, um generell das Business Development zu intensivieren sowie das Digitalisierungsangebot weiterzuentwickeln und in den Markt einzuführen. Diese Aktivitäten werden das Wachstum in den nächsten Jahren beschleunigen.

Kapitalrendite und Free Cashflow werden sich im laufenden Geschäftsjahr ebenfalls deutlich verbessern. Beide Werte werden jedoch durch Sondereinflüsse bedingt nochmals negativ ausfallen. Auf bereinigter Basis, also ohne Sondereinflüsse, strebt Bilfinger beim Free Cashflow eine schwarze Null an.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, für das Geschäftsjahr 2017 eine Dividende von 1,00 EUR je Aktie auszuschütten. Dies erfolgt mit Blick auf die solide Bilanz und die geplante positive Entwicklung des Geschäfts im laufenden Jahr. Gemessen am Jahresschlusskurs 2017 ergibt sich eine Dividendenrendite von 2,5%.

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