BRAIN mit Wachstum in allen Bereichen

Das Biotechunternehmen BRAIN hat seine Ergebnisse für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2018/19 veröffentlicht. Demnach erzielte die BRAIN-Gruppe im Berichtszeitraum vom 1. Oktober 2018 bis zum 30. Juni 2019 einen Umsatz in Höhe von 27,9 Mio. EUR, rund 54% mehr als in der Vorjahresperiode (18,1 Mio. EUR).

Dazu trug sowohl organisches Wachstum als auch die Akquisition der Biocatalysts-Gruppe im März 2018 bei. Der um den Zukauf bereinigte, organische Umsatzzuwachs lag auf Neun-Monats-Basis bei 23,4%.

Die Gesamtleistung, also der Umsatz zuzüglich Fördermittel, sonstige Erträge und Bestandsveränderungen, stieg im Berichtszeitraum von 20,5 Mio. EUR um rund 45% auf 29,7 Mio. EUR. Alle regionalen Märkte und Geschäftsbereiche (Nutrition & Health, Skin Care und Industrial Biosolutions) haben sich positiv entwickelt.

Strategische Entscheidungen zahlen sich aus
„Die Akquisition von Biocatalysts war die richtige Entscheidung. Neben dem zusätzlich akquirierten Umsatz erleben wir mit der Integration des Unternehmens auch eine Verstärkung des organischen Wachstums, und zwar in allen Bereichen“, kommentiert CEO Jürgen Eck die Neunmonatszahlen. „Hinzu kommt: seit dem Verkauf von Monteil können wir uns nun komplett auf das B2B-Geschäft konzentrieren.“

Positive Segmententwicklung
Den größten Anteil am Wachstum hatte das produktbezogene Segment BioIndustrial durch ein deutliches organisches Wachstum im Enzym- und Kosmetikgeschäft. Die Gesamtleistung des Segments stieg im Neunmonatszeitraum um 66,7% auf 20,8 Mio. EUR. Mit einem bereinigten EBITDA von 2,3 Mio. EUR (VJ. 0,2 Mio. EUR) trägt das Segment maßgeblich zur positiven Entwicklung des Konzernergebnisses bei.

Auch das Segment BioScience, in dem die Industriekooperationen abgebildet werden, entwickelte sich positiv. Die Neunmonats-Gesamtleistung stieg um 10,7% auf 9,0 Mio. EUR. Hierzu haben sowohl neue Vertragsabschlüsse im Bereich Tailor-Made-Solutions als auch strategische Produktentwicklungspartnerschaften beigetragen. Das bereinigte EBITDA des Segments BioScience, welches auch die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung der Neuproduktpipeline beinhaltet, blieb mit -4,4 Mio.

EUR auf dem Niveau des Vorjahres.

Neben der starken Geschäftsentwicklung war BRAIN auch in der Lage, die Kosten zu kontrollieren. Materialkosten, Personalkosten und sonstige betriebliche Aufwendungen stiegen nur unterproportional zum Umsatz und zur Gesamtleistung. Damit konnte das negative Gruppen-EBITDA auf -2,3 Mio. EUR (VJ. -5,2 Mio. EUR) mehr als halbiert werden.

„In den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres konnten wir unsere Potenziale sehr erfolgreich in Wachstum übersetzen und deutlich schneller wachsen als der Markt“, sagt CFO Manfred Bender. „Für das laufende Geschäftsjahr gehen wir davon aus, dass wir unser Ziel, die Gesamtleistung zweistellig zu steigern und dabei das EBITDA deutlich zu verbessern, erreichen werden.“

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