Brenntag bleibt in schwierigem Marktumfeld stabil

Brenntag hat im dritten Quartal 2019 stabile Ergebnisse erwirtschaftet, die erneut von den schwierigen makroökonomischen Bedingungen beeinflusst waren. Das wirtschaftliche Umfeld, insbesondere in den beiden großen Regionen EMEA und Nordamerika, hat sich weiter eingetrübt. Asien Pazifik überzeugte mit erneut guten Quartalsergebnissen. In Summe konnte der Konzern trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ein operatives EBITDA auf dem Niveau des Vorjahres erzielen. 

Die berichtete Steigerung des operativen EBITDA geht im Wesentlichen auf die erstmalige Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 16 zu Mieten und Leasing zurück. Im dritten Quartal 2019 erwirtschaftete der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 3.254,3 Mio. EUR, was wechselkursbereinigt einem Rückgang um 1,4% gegenüber dem Vorjahr entspricht (+1,0% wie berichtet). Die für Brenntag wichtige Kennzahl Rohertrag stieg auf 722,2 Mio. EUR, ein Plus von wechselkursbereinigt 3,9%. Das operative EBITDA erreichte 262,8 Mio. EUR, was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal um wechselkursbereinigt 13,9% bedeutet (+17,0% wie berichtet). Das Wachstum des operativen EBITDA geht im Wesentlichen auf die erstmalige Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 16 zurück. Der IFRS-Effekt auf das operative EBITDA des Konzerns beläuft sich im dritten Quartal auf 30,4 Mio. EUR.

Das Ergebnis nach Steuern belief sich im dritten Quartal 2019 auf 128,4 Mio. EUR und lag damit über dem Niveau des Vorjahres von 110,5 Mio. EUR. Daraus leitet sich ein auf die Brenntag-Aktionäre entfallendes Ergebnis je Aktie von 0,83 EUR ab.

Der Free Cashflow lag mit 245,9 Mio. EUR deutlich über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (150,4 Mio. EUR). Dies ist vor allem durch den geringeren Anstieg des Working Capitals im Vergleich zum dritten Quartal 2018 begründet.

Vorstandsvorsitzender Steven Holland: „Das Marktumfeld hat sich seit Jahresbeginn kontinuierlich eingetrübt. Diesen Negativtrend haben wir auch im dritten Quartal gespürt und er hat unser operatives Geschäft insbesondere in den beiden großen Regionen EMEA und Nordamerika belastet. Dank unseres diversifizierten Produktportfolios und der vielen durch unser globales Netzwerk bedienten Branchen haben wir auch in diesem Umfeld ein stabiles Ergebnis auf Konzernebene erzielen können.“

Prognose für das Gesamtjahr 2019
Im Juli 2019 hat Brenntag seine Prognose für das Gesamtjahr 2019 bekannt gegeben, wonach das Wachstum für das operative EBITDA des Konzerns zwischen 0% bis 4% erwartet wurde.

Das Unternehmen hat dies konkretisiert und erwartet für das operative EBITDA ein Wachstum um das untere Ende dieser Bandbreite. Dies basiert auf der Annahme konstanter Wechselkurse, unveränderter Rechnungslegungsstandards sowie unter Einbeziehung von Akquisitionen.

Steven Holland: „Die aktuelle Situation und der Ergebnistrend in unseren Regionen ebenso wie die Jahresprognosen für die weltwirtschaftliche Entwicklung bestätigen uns in unserer vorsichtigen Einschätzung der wirtschaftlichen Lage der nächsten Monate. Es wird keine Verbesserung der makroökonomischen Rahmenbedingungen erwartet. In diesem herausfordernden Umfeld wird jedoch wieder unsere Widerstandsfähigkeit deutlich. Dies hat sich bereits in den ersten neun Monaten des Jahres gezeigt, in denen wir stabile Ergebnisse erzielt haben.“

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