Brenntag mit höherem operativen EBITDA für das erste Quartal 2020

Brenntag konnte im ersten Quartal 2020 den Rohertrag steigern und solide Ergebnisse mit einem hohen Cashflow erzielen. Die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2020 lagen mit 3.206,1 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahresquartals (-0,3%). Der Rohertrag erreichte 745,2 Mio. EUR, was einem Plus von 7,1% entspricht. Das operative EBITDA stieg auf 263,0 Mio. EUR. Das stellt eine Steigerung um 8,7% gegenüber dem Vorjahresquartal dar.

Das Ergebnis nach Steuern belief sich im ersten Quartal 2020 auf 115,0 Mio. EUR und lag damit über dem vergleichbaren Wert des Vorjahres von 105,2 Mio. EUR. Daraus leitet sich ein auf die Brenntag-Aktionäre entfallendes Ergebnis je Aktie von 0,74 EUR ab.

Vorstandsvorsitzender Christian Kohlpaintner: „Trotz der außergewöhnlich schwierigen Bedingungen konnten wir solide Ergebnisse erzielen. Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf unsere geschäftliche und finanzielle Leistung waren im ersten Quartal begrenzt – auch aufgrund des Einsatzes und der Flexibilität unserer Mitarbeiter. Wir konnten die Geschäftstätigkeit in unseren Standorten weltweit aufrechterhalten.“

Georg Müller, Finanzvorstand: „Wir können mit der Entwicklung unserer Finanzkennzahlen im ersten Quartal 2020 zufrieden sein. Neben der positiven Entwicklung beim operativen EBITDA haben wir erneut einen hohen Cashflow erzielt. Gerade in der jetzigen Zeit ist das eine wichtige Komponente und bedeutet Stabilität auch im Hinblick auf die Unsicherheiten für den weiteren Jahresverlauf.“

Der Free Cashflow erreichte 161,5 Mio. EUR und lag damit auf dem hohen Niveau des Vorjahreszeitraums (166,3 Mio. EUR). Der für das erste Quartal eines jeden Jahres typische saisonale Anstieg des Working Capital konnte durch eine verbesserte Umschlagshäufigkeit eng begrenzt werden. Auch in der Konzernbilanz zeigt sich die unverändert solide Finanzierung des Unternehmens.

Ausblick 2020
Aufgrund der erheblichen Unsicherheit über die zukünftigen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie hat das Unternehmen Anfang April die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 ausgesetzt. Die Prognose wird aktualisiert, sobald die Auswirkungen auf die weitere Geschäftsentwicklung im Jahr 2020 zuverlässig eingeschätzt werden können.

Vorstand und Aufsichtsrat bestätigen, die für das Geschäftsjahr 2019 vorgeschlagene Dividende von 1,25 Euro pro Aktie in voller Höhe auszuschütten, vorbehaltlich der Zustimmung der am 10. Juni 2020 virtuell stattfindenden Hauptversammlung.

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