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Brenntag setzt Wachstumskurs fort

10.05.2017 -

Brenntag ist im ersten Quartal 2017 weiter gewachsen und konnte insbesondere die wesentliche Kennzahl Bruttoergebnis vom Umsatz deutlich steigern. Der Erfolg beruhte auf erneut guten Wachstumsraten in den Regionen Europe, Middle East and Africa (EMEA) und Asien Pazifik sowie der erwarteten Stabilisierung der Nachfrage in Nordamerika. Diese positiven Entwicklungen konnten die Ergebnisrückgänge in Lateinamerika, wo die Situation in einigen Ländern weiterhin schwierig blieb, mehr als aufwiegen.

Im ersten Quartal 2017 erwirtschaftete Brenntag Umsatzerlöse in Höhe von 2.973,3 Mio. EUR und verzeichnete damit ein Plus von 15,2% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (+12,8% auf Basis konstanter Wechselkurse). Die für den Konzern wichtige Kennzahl Bruttoergebnis vom Umsatz konnte deutlich gesteigert werden: Es lag mit 631,8 Mio. EUR um 7,7% über dem Vorjahr (5,5% auf Basis konstanter Wechselkurse). Das operative EBITDA erreichte 201,6 Mio. EUR, was einem Anstieg um 4,9% gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht (+2,5% auf Basis konstanter Wechselkurse).

Das Ergebnis nach Steuern belief sich im ersten Quartal 2017 auf 94,7 Mio. EUR und lag damit über dem Wert des Vergleichsquartals 2016 von 66,0 Mio. EUR. Daraus leitet sich ein auf die Brenntag-Aktionäre entfallendes Ergebnis je Aktie von 0,61 EUR ab.

Der Free Cashflow lag mit 25,7 Mio. EUR im ersten Quartal 2017 unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums (131,2 Mio. EUR). Wesentlich verantwortlich hierfür ist der Anstieg des Working Capitals, der sich typischerweise in steigenden Preisen auf dem Chemikalienmarkt begründet. Gleichzeitig konnte der Umschlag des Working Capitals sogar leicht gesteigert werden.

Vorstandsvorsitzender Steven Holland: „Brenntag hatte einen guten Start in das Jahr 2017. Wir sahen im ersten Quartal erfreuliche Entwicklungen mit einem erneuten Wachstum in unseren Regionen EMEA und Asien Pazifik. Zudem hat sich in Nordamerika wie erwartet die Nachfragesituation insgesamt leicht verbessert, sodass Brenntag auch hier eine Steigerung des Rohertrags verzeichnet hat. In unserer kleinsten Region Lateinamerika blieb die Situation in einigen Ländern weiterhin schwierig, was aber für den Konzern nur eine untergeordnete Bedeutung hatte.“

Vor dem Hintergrund der Ergebnisse des ersten Quartals und den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen in den Regionen erwartet Brenntag weiterhin ein Wachstum seiner Key Performance-Indikatoren Rohertrag und operatives EBITDA.

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