Clariant und Floreon entwickeln gemeinsam neue Anwendungen für Biopolymere

  • Der Geschäftsbereich Additives des Schweizer Spezialchemieherstellers Clariant und das britische Unternehmen Floreon arbeiten künftig bei der Entwicklung umweltfreundlicher Plastikalternativen zusammen. © FloreonDer Geschäftsbereich Additives des Schweizer Spezialchemieherstellers Clariant und das britische Unternehmen Floreon arbeiten künftig bei der Entwicklung umweltfreundlicher Plastikalternativen zusammen. © Floreon

Der Geschäftsbereich Additives des Schweizer Spezialchemieherstellers Clariant und das britische Unternehmen Floreon arbeiten künftig bei der Entwicklung umweltfreundlicher Plastikalternativen zusammen. Gemeinsam wollen sie die Leistungseigenschaften und das Marktpotenzial für Biopolymere weiter ausbauen.

Die Zusammenarbeit soll die Kompetenzen beider Hersteller bündeln und Kunststoffherstellern und Markeninhabern zusätzliche Möglichkeiten eröffnen, Biopolymere als eine praktikable, kohlenstoffarme Alternative zu Kunststoffen auf fossiler Basis sowohl für Einweg- als auch für dauerhafte Anwendungen einzusetzen.

Zu den Märkten, die von diesen neuen Produkten profitieren können, gehören laut Unternehmensangaben starre und flexible Verpackungen, elektrische und elektronische Geräte, Hygieneprodukte, Konsumgüter und die Automobilindustrie.

Floreon entwickelt und vermarktet proprietäre Verbindungen auf der Basis von Polylactiden (PLA), die 70-90% erneuerbare, pflanzliche Rohstoffe enthalten.

Die beiden Unternehmen planen, die nachhaltigen Additive von Clariant in die PLA-Verbindungen von Floreon zu integrieren. Ziel ist es, die Materialleistung und die Verarbeitungseigenschaften von Biokunststoffen auf der Basis der proprietären Technologie von Floreon zu verbessern, um den Herausforderungen anspruchsvoller Bedingungen oder Umgebungen gerecht zu werden.

Clariant sagte, dass seine breite Palette an biobasierten Additiven hohe Leistung mit Nachhaltigkeit in der Kunststoff-Wertschöpfungskette kombiniert, indem sie die Leistungslücke zwischen Biopolymeren und anderen Materialien schließt.

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