Covestro: EBITDA um knapp 30 Prozent gestiegen

Covestro ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2016 gestartet. Im ersten Quartal verbesserte sich das EBITDA im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 29,3% auf 508 Mio. EUR. Dazu trugen alle drei Segmente bei. Polyurethanes und Polycarbonates wiesen zudem ein starkes Wachstum der Absatzmengen im Kerngeschäft auf, die insgesamt auf Konzernebene gegenüber dem ersten Quartal 2015 um 8,5% zunahmen.

„Im ersten Quartal hat Covestro erfolgreich an die starke wirtschaftliche Entwicklung des Vorjahres angeknüpft. Dies bestätigt einmal mehr die gute Aufstellung unseres Unternehmens und insbesondere unsere Ertragskraft“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Patrick Thomas. „Für das gesamte Jahr 2016 halten wir an unseren Erwartungen fest.“

Die Steigerung des EBITDA ist im Wesentlichen auf höhere Absatzmengen in den Segmenten Polyurethanes und Polycarbonates zurückzuführen. Zudem überwogen Entlastungen bei den Rohstoffpreisen die geringeren Verkaufspreise, insbesondere bei Polycarbonates. Im Ergebnis ist ferner eine einmalige Versicherungserstattung in Höhe von 30 Mio. EUR enthalten.

Das Konzernergebnis nahm im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 58,3% auf 182 Mio. EUR zu. Der Free Operating Cash Flow sank um 13 Mio. auf 77 Mio. EUR. Das lag vor allem an gestiegenen Ertragsteuerzahlungen und einer höheren Mittelbindung im Working Capital, welche die Verbesserung beim EBITDA überwogen.

Der Konzernumsatz ging in den ersten drei Monaten 2016 um 5,9% auf rund 2,9 Mrd. EUR zurück. Der Grund waren vor allem rückläufige Verkaufspreise – besonders bei Polyurethanes –, welche die gesunkenen Rohstoffpreise reflektieren. Dem stand eine höhere Nachfrage gegenüber, die man in allen Regionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete.

In der Region Asien und Pazifik (APAC) wurde im ersten Quartal mit 11,4% das stärkste Mengenwachstum im Kerngeschäft erzielt. Vor allem in China ging der Absatz um 15,5% nach oben. Die Regionen USA, Kanada und Mexiko (NAFTA) sowie Europa, Naher Osten, Afrika und Lateinamerika ohne Mexiko (EMLA) wiesen mit Raten von 9,6% und 5,8% ebenfalls ein hohes Wachstum im Kerngeschäft aus.
 

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