Covestro-Materialien beim Solarrennen im australischen Outback

  • Das Sonnenwagen Team freut sich auf seine Teilnahme an der diesjährigen Bridgestone World Solar Challenge. Mit an Bord sind Polyurethan-Rohstoffe für Lacke und Klebstoffe, die Covestro unter den harschen Bedingungen in Australien testen will. Foto: Sonnenwagen TeamDas Sonnenwagen Team freut sich auf seine Teilnahme an der diesjährigen Bridgestone World Solar Challenge. Mit an Bord sind Polyurethan-Rohstoffe für Lacke und Klebstoffe, die Covestro unter den harschen Bedingungen in Australien testen will. Foto: Sonnenwagen Team

Mit einem neuen solarbetriebenen Rennfahrzeug will ein 45-köpfiges Team von Studierenden der RWTH Aachen University und der FH Aachen im Oktober zum zweiten Mal an der Bridgestone World Solar Challenge 2019 in Australien teilnehmen. Bei dem wohl härtesten Solarrennen auf dem Globus treten Teams aus aller Welt an, um mit selbstgebauten Fahrzeugen die gut 3.000 km lange Strecke von Darwin nach Adelaide als Schnellste zu überwinden. Mit am Start sind innovative Materialien von Covestro, dem Hauptsponsor des diesjährigen Projekts.

Beste Chancen auf ein gutes Ergebnis beim Solarrennen haben ultraleichte Boliden mit guter Aerodynamik und Energieeffizienz. Zwei Jahre lang feilte das Sonnenwagen Team aus Aachen an der Konstruktion seines neuen Flitzers und achtete dabei besonders auf stromlinienförmige Strukturen, glatte Oberflächen und federleichte Werkstoffe.

Covestro nutzt das Projekt, um verschiedene Materialien unter den harschen Klimabedingungen der Strecke zu testen. In der australischen Wüste herrschen im Oktober Temperaturen von bis zu 45 °C und eine intensive UV-Strahlung. Ein hoher Staubanteil der Luft ist ebenfalls typisch für diese Jahreszeit.

Im Praxistest: Autolack mit biobasiertem Härter
Die Klimabedingungen haben vor allem Einfluss auf den äußeren Klarlack. Auf dem Covestro Sonnenwagen kommt dafür ein zweischichtiges Polyurethan-Autoreparaturlacksystem von PPG zum Einsatz, einem weltweit führenden Lackhersteller mit besonderer Kompetenz für Autolacke. Es verleiht der Karosserie eine glatte, hochglänzende Oberfläche und widersteht den rauen Klimabedingungen. Sie ist außerdem gut geschützt gegen Verkratzung. Der Clou ist hier die Lackformulierung mit dem biobasierten Härter Desmodur eco N 7300. 70% seines Kohlenstoffgehalts stammen aus Biomasse, was den ökologischen Fußabdruck um rund 30% reduziert.

„Covestro und PPG arbeiten bereits seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Lackentwicklung zusammen“, sagt Markus Mechtel, Marketingleiter für Automobilanwendungen im Segment Coatings, Adhesives, Specialties bei Covestro. „Mit dieser gemeinsamen Entwicklung wollen beide Partner zeigen, wie auch ein Lack einen Beitrag zu nachhaltiger Mobilität leisten kann.“ Ignasi Roig, Produktplattformmanager für Autoreparaturlacke in der Region EMEA bei PPG, ergänzt: „Der biobasierte Härter wird den Nachhaltigkeitsstandards unserer Kunden ebenso gerecht wie unseren eigenen.

Es ist eine Near-drop-in-Lösung, bei der der Anwender keine Kompromisse bei der Lackqualität eingehen muss.“

Klebstoffe im Härtetest
Um den neuen Flitzer leichtgewichtig, aerodynamisch und robust zu machen, kamen verschiedene Materialien zum Einsatz – hochwertige Kunststoffe ebenso wie Verbundwerkstoffe und Metalle. Die beste Methode, um solche unterschiedlichen Substrate dauerhaft miteinander zu verbinden, ist das Kleben. Auf der Fahrt durch das australische Outback kommt es vor allem auf eine dauerhaft hohe Qualität der Klebeverbindung an, um den hohen Temperaturen, der Trockenheit und nicht zuletzt den Vibrationen bei der Fahrt standzuhalten.

Für den Sonnenwagen setzt das Aachener Team auf zweikomponentige Polyurethan-Klebstoffe der Sika Automotive, die auf Rohstoffen der Sortimente Desmodur und Desmophen von Covestro basieren. Die Produkte aus dem SikaForce Programm zeichnen sich durch herausragende mechanische Festigkeit, aber auch Elastizität und Dehnbarkeit aus.

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