Covid-19: Hafen Antwerpen bleibt offen

Covid-19-Taskforce bestätigt 100-prozentige Funktionsfähigkeit des Hafens Antwerpen

  • Hafen Antwerpen: Covid-19-Taskforce bestätigt 100-prozentige Funktionsfähigkeit des Hafens.  © Hafen Antwerpen Hafen Antwerpen: Covid-19-Taskforce bestätigt 100-prozentige Funktionsfähigkeit des Hafens. © Hafen Antwerpen

Der Hafen Antwerpen hat am 18. März 2020 bestätigt, dass der gesamte Hafen auch in der aktuell schwierigen Zeit voll funktionsfähig ist und auch zukünftig bleiben wird. Im belgischen Ministerialerlass zu den Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus wird der Hafen als "wesentliche nationale Infrastruktur" eingestuft. Demzufolge müssen die Logistikketten gewährleistet und die Versorgung Belgiens und weiter Teile Europas über Antwerpen aufrechterhalten werden.

Eine speziell eingerichtete Covid-19-Taskforce kam am 19. März 2020 erstmals am Hafen Antwerpen zusammen. Hier wurde erneut bekräftigt, dass der Hafen zur wesentlichen nationalen Infrastruktur Belgiens zählt und für die Versorgung des Landes sowie weiter Teile Europas von entscheidender Bedeutung ist. Der Hafen Antwerpen bleibt dank der täglichen Leistungen und des Engagements aller Mitarbeiter zu 100% funktionsfähig. Auf dem Einsatztreffen wurden zudem Schwerpunkte definiert sowie ein “Hafenmonitor” eingeführt. Mit dessen Hilfe können Störungen und kritische Situationen im täglichen Betrieb schnell erkannt und zusätzlich notwendige Maßnahmen ergriffen werden.

Lieferketten aufrechterhalten

Die wichtigsten Güter wie Lebensmittel, Brennstoffe und andere Verbrauchsgüter sowie Rohstoffe, die benötigt werden, um den Betrieb anderer Unternehmen aufrechtzuerhalten, werden auch in den kommenden Wochen und Monaten über den Hafen Antwerpen laufen. Die Antwerp Port Authority betont, dass die Hafengemeinschaft mit Hilfe ihrer Mitarbeiter alles Notwendige unternehmen wird, um die Lieferketten aufrechtzuerhalten und so die Kontinuität der Versorgung in Europa zu gewährleisten.

Um den ordnungsgemäßen Betrieb des Hafens abzusichern, wurde eine multidisziplinäre grenzüberschreitende Task Force eingesetzt. Sie prüft kontinuierlich, ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind, und hält alle Beteiligten im Hafen darüber auf dem Laufenden.

Die Covid-19-Taskforce des Hafens Antwerpen wird sich wöchentlich treffen. Bei Bedarf wird die Frequenz entsprechend erhöht.

Alle Beschäftigten im Hafen, die zur Ausübung ihrer Arbeit nicht zwingend vor Ort sein müssen, wurden von der belgischen Regierung inzwischen zu Telearbeit und Home Office aufgerufen. Der Hafen Antwerpen bittet alle betroffenen Mitarbeiter, sich an diese Maßnahme zu halten. Für diejenigen Arbeitnehmer im Hafen, deren Tätigkeit Präsenz vor Ort erfordert, werden zusätzliche Maßnahmen im Rahmen der "sozialen Distanzierung" vorgeschrieben. Dazu gehören die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m sowie die Regeln zur guten Handhygiene. Darüber hinaus sind alle Mitarbeiter angewiesen, bei geringsten Anzeichen von Krankheit zu Hause zu bleiben und einen Arzt zu konsultieren.

Regelungen unbedingt einhalten

Geschäftsräume und Läden im Hafengebiet bleiben wie im übrigen Land bis auf weiteres geschlossen. Die wesentlichen Infrastrukturen wie Tankstellen sind jedoch weiterhin offen. Auch die Treibstofflieferanten werden tätig bleiben und die Tankstellen wie gewohnt beliefern. Auf diese Weise werden die Logistikketten für die Waren, die vom und zum Hafen transportiert werden, weiterhin gewährleistet.

Die Antwerp Port Authority appelliert an alle Mitarbeiter im Hafengebiet, die getroffenen Regelungen gewissenhaft zu befolgen: Außergewöhnliche Umstände machen außergewöhnliche Maßnahmen erforderlich. Der Dank Antwerpens gilt allen Menschen, die dazu beitragen, den Hafen in dieser schwierigen Zeit operationell am Laufen zu halten. Gemeinsam werde man dazu beitragen, diese Krise zu überwinden.

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