EU verurteilt Teva und Servier zu Millionenstrafe

Die EU-Kommission hat den französischen Pharmakonzern Servier und die israelische Ratiopharm-Mutter Teva zu einer Strafe von rund 428 Mio. € verurteilt. Insgesamt hätten sechs Unternehmen die Markteinführung von günstigen Nachahmer-Medikamenten blockiert, begründete die Brüsseler Behörde ihre Entscheidung. Servier muss mit 331 Mio. € den Löwenanteil berappen, der weltgrößte Generika-Hersteller Teva erhält eine Strafe von rund 16 Mio. €, der Rest verteilt sich auf die vier anderen Generika-Hersteller. Servier habe systematisch Konkurrenten aufgekauft, um zu verhindern, dass sie am Markt teilnähmen, sagte EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia.

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