Evonik hält Ergebnis stabil

Evonik hat sein Ergebnis trotz einer sich verschlechternden weltwirtschaftlichen Gesamtlage stabil gehalten. Das bereinigte EBITDA belief sich 2019 auf 2,153 Mrd. EUR, nach 2,150 Mrd. EUR im Vorjahr. Der Umsatz ging leicht um 1% auf 13,1 Mrd. EUR zurück.

„In einem im Vergleich zum Vorjahr deutlich schwierigeren Marktumfeld haben wir unsere Prognose erreicht und unser Ergebnis stabil gehalten“, sagt Vorstandsvorsitzender Christian Kullmann. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Jahreshauptversammlung am 27. Mai 2020 eine Dividende von 1,15 EUR je Aktie vorschlagen. Gemessen am Schlusskurs zum Jahresende 2019 entspricht das einer Dividendenrendite von 4,2%.

Das Konzernergebnis hat sich auf 2,1 Mrd. EUR mehr als verdoppelt, maßgeblich getrieben vom Erlös aus dem Verkauf des Methacrylatgeschäfts im Juli 2019. Der Konzern erwirtschaftete einen Free Cashflow von 717 Mio. EUR vor Steuern aus dem Carve-out des Methacrylatgeschäfts. Damit hat sich der Free Cashflow gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. „Die in den vergangenen Jahren eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Cash-Generierung zeigen Wirkung.“, sagt Finanzvorstand Ute Wolf. „Auch für das aktuelle Geschäftsjahr streben wir eine weitere Verbesserung des Free Cashflows an.“

Für 2020 erwartet das Unternehmen Wachstum in seinen Spezialitätengeschäften. Allerdings dürfte die erwartete schwächere Dynamik der Weltwirtschaft die Basisgeschäfte belasten. Vor diesem Hintergrund erwartet der Konzern für 2020 einen stabilen Umsatz sowie ein bereinigtes EBITDA zwischen 2,0 Mrd. und 2,3 Mrd. EUR.

Evonik arbeitet weiter konsequent an der Umsetzung der Strategie. Dementsprechend passt der Konzern die Konzernstruktur an die vor zwei Jahren definierten Wachstumskerne an. Zum 1. Juli werden die bisherigen operativen Segmente in vier Divisionen überführt, die in ihrer Größe und Art der Geschäfte ausgeglichener sind und sich durch klare strategische Rollen, gemeinsame Endmärkte und eine eindeutige Zuordnung der Technologieplattformen leichter steuern lassen. Die vier Divisionen - Specialty Additives, Nutrition & Care, Smart Materials sowie Performance Materials – werden schlank und effizient aufgestellt.

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