Evonik mit drittem gutem Quartal in Folge

Mengenwachstum setzt sich fort

"In einem schwachen weltwirtschaftlichen Umfeld konnte Evonik sein Mengenwachstum aus dem ersten Halbjahr im dritten Quartal 2016 fortsetzen", sagte Vorstandsvorsitzender Klaus Engel. "Auf dieser Basis bestätigen wir unseren Ausblick für das Gesamtjahr."

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres sank der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8% auf 9.527 Mio. EUR. Diese Entwicklung geht maßgeblich auf geringere Verkaufspreise zurück. Zugleich stieg die Absatzmenge um 2% an. Das bereinigte EBITDA ging gegenüber dem sehr hohen Vorjahreswert um 12% auf 1.728 Mio. EUR zurück. Die bereinigte EBITDA-Marge erreichte sehr gute 18,1%.

Das bereinigte EBIT nahm um 18% auf 1.191 Mio. EUR ab. Das bereinigte Konzernergebnis verringerte sich um 19% auf 748 Mio. EUR. Das Konzernergebnis blieb mit 628 Mio. EUR um 27% unter dem hohen Vorjahreswert, der den Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der Vivawest-Beteiligung enthalten hatte.

Evonik konnte in den ersten neun Monaten 2016 einen deutlich positiven freien Cashflow von 488 Mio. EUR generieren. Dies ist unter anderem auf eine Verringerung des Nettoumlaufvermögens zurückzuführen, während die Sachinvestitionen mit 589 Mio. EUR etwa auf dem Niveau des Vorjahres lagen.

Ausblick
Für das Gesamtjahr 2016 erwartet das Unternehmen unverändert einen Umsatz, der leicht unter den 13,5 Mrd. EUR des Vorjahres liegt. Dank der starken Marktpositionen, dem ausgewogenen Portfolio und der Konzentration auf wachstumsstarke Geschäfte rechnet das Unternehmen in dem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld mit einer anhaltend hohen Nachfrage nach seinen Produkten und einer spürbaren Mengensteigerung. Dazu leisten die in den vergangenen Jahren in Betrieb genommenen neuen Produktionskapazitäten ebenso einen Beitrag wie die intensiveren Vertriebsaktivitäten. Bei den Verkaufspreisen verzeichnen insbesondere die Segmente Nutrition & Care und Performance Materials eine deutlich rückläufige Entwicklung, die zu dem prognostizierten leichten Umsatzrückgang führt.

Für das bereinigte EBITDA bestätigt der Konzern die zum Ende des ersten Halbjahres vorgenommene Präzisierung des Ausblicks: Das Unternehmen ist zuversichtlich, ein bereinigtes EBITDA in der oberen Hälfte der gegebenen Bandbreite von 2,0 bis 2,2 Mrd.

EUR realisieren zu können.

Entwicklung im dritten Quartal
Im dritten Quartal 2016 hat sich die positive Mengenentwicklung bei weltweit guter Nachfrage fortgesetzt. Die Verkaufspreise waren, teilweise aufgrund der Weitergabe geringerer Rohstoffpreise, weiter rückläufig. Der Umsatz des Konzerns nahm um 6% auf 3.164 Mio. EUR ab. Das bereinigte EBITDA erreichte 578 Mio. EUR, dies waren 11% weniger als im außergewöhnlich starken Vorjahresquartal. Die bereinigte EBITDA-Marge lag mit 18,3% auf einem sehr guten Niveau. Das bereinigte EBIT verringerte sich um 16% auf 396 Mio. EUR. Das bereinigte Konzernergebnis verringerte sich um 17% auf 247 Mio. EUR. Das Konzernergebnis stieg infolge geringerer Belastungen aus Sondereinflüssen um 19% auf 223 Mio. EUR.

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