Fresenius Helios ergreift umfangreiche Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie

Helios Deutschland folgt dem Appell der Bundesregierung und verschiebt planbare Operationen, sofern dies medizinisch vertretbar ist. Damit schafft Helios Deutschland zusätzliche Kapazitäten für die Versorgung von Covid-19-Patientinnen und Patienten. Verschobene Operationen dürften im Laufe dieses und nächsten Jahres nachgeholt werden. Helios Deutschland wird zudem die Zahl der Intensivbetten in seinem Krankenhausnetzwerk um zwei Drittel von derzeit rund 900 auf über 1.500 erhöhen. Dafür werden Materialreserven aktiviert sowie Intermediärbetten (Intermediate Care, IMC) und Operationssäle mit bereits installierten Beatmungssystemen auf- und umgerüstet.

Um die zusätzlichen Kapazitäten möglichst effektiv zu nutzen, hat Helios Deutschland selektiv Schichtarbeitsmodelle angepasst und Vorkehrungen getroffen, Fachpersonal innerhalb seines Krankenhausnetzwerks dort einzusetzen, wo dieses besonders gebraucht wird.

Bei der Versorgung mit wichtigen Materialien wie z.B. Desinfektionsmitteln und Schutzkleidung überwacht Helios Deutschland sorgfältig seine Bestände und baut zusätzliche Vorräte auf.

„Die Welt steht in diesen Wochen und Monaten vor besonderen Herausforderungen. Es geht darum, zusammenzuhalten und mit Einsatz und Augenmaß eine weitere Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Gleichzeitig muss eine möglichst gute, reibungslose Versorgung der Patientinnen und Patienten gewährleistet bleiben. Ein besonderer Dank gilt den vielen Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften, ob sie bei Fresenius oder woanders arbeiten. Sie werden jetzt mehr denn je gebraucht und zeigen Tag für Tag besonderen Einsatz. Als Gesundheitskonzern tragen wir in dieser Situation besondere Verantwortung. Dieser Verantwortung müssen und werden wir gerecht werden“, sagte Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius.

Um die finanziellen Belastungen für das deutsche Gesundheitswesen abzumildern, hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Anfang dieser Woche einen Gesetzentwurf zur Entlastung von Krankenhäusern während der Covid-19-Pandemie vorgelegt, welchen der Bundestag am Mittwoch verabschiedet hat.

Fresenius Helios begrüßt das Gesetz als für die Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Deutschlands Krankenhäuser grundsätzlich geeignete Maßnahme.

Unter der Annahme, dass sich die Covid-19-Pandemie im Sommer deutlich abschwächt, geht das Unternehmen derzeit davon aus, dass sich infolge der Pandemie zwar negative, insgesamt aber keine wesentlichen finanziellen Effekte für Helios Deutschland im Geschäftsjahr 2020 ergeben werden.

Francesco De Meo, CEO von Fresenius Helios, sagte: „Es ist unser Anspruch, ethisch verantwortliches Handeln für unsere Patientinnen und Patienten mit einem hohen Maß an Effizienz zu verbinden. Dafür haben wir in den letzten Jahren erheblich in unsere Kliniken, in unsere Medizintechnik und auch in die Verstärkung unseres Personals investiert. Das macht sich nun bezahlt. Die enge Vernetzung unserer Krankenhäuser verschafft uns die nötige Flexibilität, Personal und Material genau da einzusetzen, wo die Patientinnen und Patienten es am dringendsten benötigen. Und der europaweite Austausch, eingebettet in das globale Netzwerk von Fresenius, macht uns durch die Erfahrungen anderer Kollegen schnell klüger. Wir sind deshalb bestens aufgestellt im gemeinsamen Kampf gegen Covid-19.“

Fresenius engagiert sich zudem in der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit einem hohen Ansteckungsrisiko. Die derzeitigen Behandlungseinschränkungen und Infektionsrisiken bilden für chronisch Kranke hohe Hürden, wenn es darum geht, in örtlichen Arztpraxen die Behandlung und Unterstützung zu erhalten, die sie benötigen. Speziell für diese Patienten können digitale Gesundheitsangebote eine geeignete Alternative sein. Die Fresenius-Tochtergesellschaft Curalie bietet nach der Übernahme der Digitalen Gesundheitsgruppe ein noch breiteres Spektrum digitaler Gesundheitsdienstleistungen für Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Nieren- und Herzerkrankungen bis hin zu Rehabilitationspatienten in der orthopädischen Nachsorge.

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