Fresenius weiter auf Wachstumskurs

Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Fresenius hat im Jahr 2017 Enormes geleistet. 17 Millionen Patienten haben wir in unseren Krankenhäusern behandelt, mehr als 70.000 Neugeborenen durften wir auf die Welt helfen. Über 320.000 Patienten versorgten wir mit mehr als 48 Millionen lebenserhaltenden Dialysebehandlungen. Den Gesundheitssystemen stellten wir gleichzeitig mehr als 90 neue generische – und damit kostensenkende – Arzneimittel zur Verfügung. Geleistet wurde all das von über 270.000 Menschen, denen wir im letzten Jahr Arbeit geben durften. Unsere wirtschaftlichen Ergebnisse sind das Spiegelbild unserer erfolgreichen Arbeit für die Menschen: Rekordumsatz und Rekordgewinn im Jahr 2017 zeigen ebenso wie unser starker Ausblick für dieses Jahr und bis 2020, dass unsere kompromisslose Ausrichtung auf Patientennutzen und Qualität sich auch für unsere Kapitalgeber auszahlt.“

Untersuchung angeblicher Verstöße gegen FDA-Vorgaben zur Datenintegrität bei Akorn
Fresenius führt derzeit, unter Einbeziehung externer Sachverständiger, eine unabhängige Untersuchung zu angeblichen Verstößen gegen FDA-Vorgaben zur Datenintegrität in der Produktentwicklung von Akorn durch. Vorstand und Aufsichtsrat von Fresenius werden die Ergebnisse dieser Untersuchung bewerten. Sollten Vollzugsbedingungen der Übernahmevereinbarung nicht erfüllt sein, kann dies Folgen für den Abschluss der Transaktion haben. Fresenius beabsichtigt, während der laufenden Untersuchung keine weiteren Stellungnahmen abzugeben. Fresenius strebt unverändert die Freigabe der US-Fusionskontrollbehörde FTC an.

Starker Konzernausblick für 2018
Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet Fresenius einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 5 und 8%. Das Konzernergebnis soll währungsbereinigt um 6 bis 9% steigen. Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts soll das Konzernergebnis währungsbereinigt um 10 bis 13% steigen. Fresenius erwartet die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA6 bis zum Jahresende 2018 weiter zu reduzieren.

Mittelfristige Wachstumsziele bis 2020 bestätigt
Basierend auf der starken Geschäftsentwicklung des Jahres 2017 bestätigt Fresenius die mittelfristigen Wachstumsziele bis zum Jahr 2020.

Fresenius strebt für den Zeitraum 2018 bis 2020 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) des Umsatzes in einer Bandbreite von 7,1 bis 10,3% an (Mittelpunkt: 8,7%). Das Konzernergebnis soll im Zeitraum 2018 bis 2020 mit einem CAGR in einer Bandbreite von 8,3 bis 12,6% wachsen (Mittelpunkt: 10,5%).

25. Dividendenerhöhung in Folge vorgeschlagen
Aufgrund der erfolgreichen Geschäftsentwicklung wird der Vorstand dem Aufsichtsrat vorschlagen, die Dividende für das Geschäftsjahr 2017 um 21% auf 0,75 EUR je Aktie zu erhöhen (2016: 0,62 EUR). Die vorgeschlagene Ausschüttungssumme an die Aktionäre beträgt 416 Mio. EUR.

16% währungsbereinigter Umsatzanstieg
Der Konzernumsatz stieg um 15% (währungsbereinigt: 16%) auf 33.886 Mio. EUR (2016: 29.471 Mio. EUR). Das organische Wachstum betrug 6%. Akquisitionen trugen 10% zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 1%. Sie ergaben sich insbesondere aus der Abwertung des US-Dollars und des chinesischen Yuan gegenüber dem Euro. Im 4. Quartal 2017 stieg der Konzernumsatz um 11% (währungsbereinigt: 17%) auf 8.695 Mio. EUR (4. Quartal 2016: 7.820 Mio. EUR). Das organische Wachstum lag bei 6%. Akquisitionen trugen mit 11% zum Umsatzanstieg bei.

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