Freudenberg will börsennotiertes Unternehmen Low & Bonar übernehmen

Technologieunternehmen möchte sein Vliesstoffgeschäft stärken

  • Spinnvliesproduktion, Foto: FreudenbergSpinnvliesproduktion, Foto: Freudenberg

Freudenberg hat heute ein Angebot abgegeben, um 100% der Aktien der Low & Bonar, London, Großbritannien, zu erwerben. Low & Bonar ist ein weltweit tätiger Hersteller von technischen Textilien. Freudenberg will mit diesem Schritt seine technische Kompetenz bei Spinnvliesen weiter ausbauen. Darüber hinaus möchte Freudenberg mit der Akquisition neue Tätigkeitsfelder für sich erschließen. Mit seinen rund 1.900 Mitarbeitern erzielte Low & Bonar im vergangenen Geschäftsjahr weltweit einen Umsatz von rund 350 Mio. GBP (entspricht mit heutigem Wechselkurs rund 394 Mio. EUR). Der beabsichtigte Erwerb bedarf unter anderem noch der Zustimmung der Aktionäre von Low & Bonar und der Kartellbehörden. Das Unternehmen ist an der Londoner Börse notiert und ist ein Mitglied des FTSE Allshare-Index.

„Wir möchten mit dieser Akquisition unser Geschäft mit Performance Materials stärken und mit der innovativen Technologie von Low & Bonar unser technisches Know-how weiter ausbauen“, so CEO Mohsen Sohi.

„Als Pionier in der Spinnvliesproduktion bietet Freudenberg seinen Kunden seit 1968 Lösungen, die auf einem einstufigen Produktionsprozess basieren. Mit der zweistufigen Prozesslösung von Low & Bonar werden wir noch flexibler und können Kundenanforderungen noch individueller umsetzen“, erläutert Frank Heislitz, CEO von Freudenberg Performance Materials. Darüber hinaus kann das Unternehmen seinen Kunden eine breitere Produktpalette bieten. Dies gilt vor allem für die bestehenden Anwendungen in den Sektoren Bauwirtschaft, Innenausbau, Heimtextilien und Automobil. „Außerdem erschließen wir für Freudenberg neue Tätigkeitsfelder mit neuen Applikationen dank Low & Bonars angrenzender Technologien“, so Heislitz.

Das 1903 gegründete Unternehmen Low & Bonar mit Hauptsitz in London hat 11 Produktionsstätten in Asien, Europa und Nordamerika. Ziel des Unternehmens ist es, in seinen Märkten in den Regionen deutlich zu wachsen und damit seinen internationalen Footprint zu erhöhen. Freudenberg ist in China und in den USA seit Jahrzehnten erfolgreich vertreten und somit ein idealer Partner für die Umsetzung dieser Strategie.

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