Gerhard Ertl und Manfred Weck in Ruhmeshalle der deutschen Forschung berufen

Merck erstmals Gastgeber der Hall of Fame der deutschen Forschung

Merck hat erstmals die Hall of Fame der deutschen Forschung in Darmstadt unterstützt und mitorganisiert. Im Laufe der Veranstaltung wurden mit Gerhard Ertl und Manfred Weck zwei weitere Mitglieder in den Kreis der Geehrten berufen. Die Hall of Fame der deutschen Forschung zeichnet alljährlich Wissenschaftler aus, deren Arbeiten einen herausragenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Forschung geleistet und somit auch den Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb zukunftsfähiger gemacht haben.

Die beiden Wissenschaftler Gerhard Ertl (79), Chemie-Nobelpreisträger 2007 und langjähriger Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem, sowie Manfred Weck (77), langjähriger Direktor am Institut für Produktionstechnologien der Fraunhofer Gesellschaft und am Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen, wurden als neue Mitglieder in die Hall of Fame der deutschen Forschung aufgenommen.

Ertl für seine fundamentalen Arbeiten zu katalytischen Reaktionen, die unter anderem auch die Basis bilden für die technische Abgasreinigung von Verbrennungsmotoren, mithin für die Erfolge der deutschen Automobilindustrie. Weck hat das automatisierte Drehen, Fräsen und Bohren so weiterentwickelt, dass die metallverarbeitende Industrie und der deutsche Maschinenbau ihre Führungspositionen auf den Weltmärkten ausbauen konnten.

„Wir als Wissenschafts- und Technologieunternehmen freuen uns, die Hall of Fame der deutschen Forschung zu uns nach Darmstadt zu holen“, sagte Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck. „Die Verbindung von Neugier, Wissenschaft und Wirtschaft, sowie die jeweilige Berufung, die die Lebenswege der bislang ausgezeichneten Laureaten prägt, sind faszinierend. Sie decken sich weitgehend mit der Herangehensweise von Merck an Lösungsansätze für Probleme in den Bereichen, in denen wir führend sind. Unser Erfolg als Unternehmen in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials basiert auf Innovationen, die zu einem nicht geringen Anteil in der Zusammenarbeit mit externen Partnern, ganz häufig aus dem universitären Umfeld, entstehen.“

Zur gestrigen Festveranstaltung im Kongresszentrum Darmstadtium in Darmstadt hatten sich rund 140 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eingefunden.

Neben den Mitgliedern der Geschäftsleitung von Merck zählten dazu unter anderem Wolfgang Büchele, Vorstandsvorsitzender von Linde, Martin Brudermüller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BASF, sowie Joachim Milberg, der bei BMW den Vorsitz des Vorstandes und später des Aufsichtsrates innehatte.

Von Seiten der akademischen Forschung waren Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, zugegen wie auch Helmut Schwarz, Präsident der Humboldt-Stiftung, und mit Hans Jürgen Prömel der Präsident der Technischen Universität Darmstadt und gleichzeitig auch Präsident der TU9, einer Allianz der führenden Technischen Universitäten Deutschlands.

Das Hamburger „manager magazin“ rief die Hall of Fame der deutschen Forschung im Jahr 2009 ins Leben. Mit den heute Geehrten hat diese Ruhmeshalle nun 18 Mitglieder.

Im vergangenen Jahr wurde der ehemalige Merck-Forscher auf dem Gebiet der Flüssigkristalle, Ludwig Pohl (83), in die Hall of Fame der deutschen Forschung berufen.
 

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