Innovationsfülle für Hightech-Industrien auf der Cleanzone 2019

  • © Messe Frankfurt/Petra Welzel© Messe Frankfurt/Petra Welzel

Digitalisierung, Produktionseffizienz und der Einsatz von Robotertechnik: Die Cleanzone 2019 am 19. und 20. November in Frankfurt am Main zeigte Innovationen für die Beherrschung von Kontaminationsgefahren in der Hightech-Produktion. Vom Einschleusen bis zum Verpacken präsentierten die 80 Anbieter wegweisende Lösungen für den gesamten, komplexen Materialfluss im Reinraum.

Hoch im Kurs standen Automatisierungslösungen, um die Prozesse im Reinraum reibungsloser zu gestalten, aber auch Monitoring-Systeme, die in Echtzeit den gesamten Produktionsprozess in der Kontaminationskontrolle überwachen. Ein Schwerpunkt der Cleanzone 2019 lag auf dem Anlagenbau: Die Marktführer der Branche informierten über modulare und flexible Reinraumsysteme. Vertiefende Informationen zu Themen wie Umgang mit Nanopartikeln, neue Materialien und Ressourceneffizienz erhielten die Messegäste auf der Cleanzone Conference, die erstmals von drei wichtigen Interessensvertretern der Branche unterstützt wurde: DRRI, VDI und ICCCS. Auf dem Cleanzone Campus-Areal zeigten die Hochschulen und Forschungsinstitute ihre aktuellen Projekte, die sich unter anderem mit Strömungssimulationen, der Kalibrierung von Messgeräten oder der Entwicklung einer optimalen Luftströmung bei heißen Prozessen wie dem Spritzguss beschäftigen.

Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Cleanzone Award, der 2019 erstmals von der Messe Frankfurt und dem Wiley-Verlag mit der Fachpublikation „ReinRaumTechnik“ verliehen wurde. Aus den acht eingereichten und sehr spannenden Innovationen wählte das Messepublikum das Unternehmen Friedrich Sailer zum Gewinner des mit 3.000 € dotierten Clean­zone Awards 2019.
Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt: „Die Cleanzone 2019 hat erneut bewiesen, dass sie das internationale Innovationsforum der Branche ist. Wieder haben sich auf der Fachmesse Anbieter und Anwender von Reinraumtechnologie über alle Disziplinen und Ländergrenzen hinweg vernetzt.“

Die 1.300 Teilnehmer der Cleanzone kamen aus 42 Ländern (2018: 1.300 Teilnehmer aus 38 Ländern). Der Internationalitätsgrad erreichte erneut über 30 %. Zu den wichtigsten Besucherländern neben Deutschland zählten Österreich, die Türkei, die Niederlande, Großbritannien, die Schweiz, die Tschechische Republik, Japan, Italien, Spanien und Korea. Die meisten der Fachbesucher kamen aus der Pharmaindustrie, der Mikroelektronik und der Biotechnologie. Unter anderem waren Vertreter von Novartis, Nestlé, Bosch, Boehringer Ingelheim, Carl Zeiss, Trumpf Lasersysteme, Sanofi Aventis und verschiedenen Universitätskliniken auf der Fachmesse.


Die nächste Cleanzone findet am 18. und 19. November 2020 statt.

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