Kooperation mit Boehringer füllt Biotechfirma Evotec die Kasse

Die Forschungsallianz mit dem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim entwickelt sich für die Biotechfirma Evotec immer mehr zur Goldmine. Das Hamburger Unternehmen erhalte 4 Mio. € von Boehringer, da ein Wirkstoff zur Krebsbehandlung nun in die vorklinische Testphase komme, teilte Evotec am Dienstag mit. Die erfolgsabhängige Zahlung werde als Umsatz verbucht. Evotec arbeitet bereits seit 2004 in der Arzneiforschung mit Deutschlands zweitgrößtem Arzneimittelhersteller nach Bayer zusammen. In der Krebsmedizin besteht die Kooperation seit 2009. Insgesamt erhielt Evotec von dem Familienunternehmen aus Ingelheim bei Mainz bereits 21 erfolgsabhängige Zahlungen.

An der Börse kam die Nachricht gut an. Die im TecDax notierte Evotec-Aktie gewann mehr als drei Prozent und gehörte damit zu den größten Gewinnern in dem Index.

Neben Boehringer kooperiert das 1993 gegründete Unternehmen unter anderem mit dem US-Unternehmen Johnson & Johnson, mit den Schweizer Pharmariesen Novartis und Roche und mit Bayer in der Arzneiforschung. Die Hamburger erzielen einen großen Teil ihrer Einnahmen mit erfolgsabhängigen Meilensteinzahlungen, die die Kooperationspartner bei Forschungsfortschritten zahlen.

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