Lanxess schließt Kapazitätsausbau für Hochleistungskunststoffe in den USA ab

Lanxess hat eine zweite Produktionsstraße für die Compoundierung von Hightech-Kunststoffen in seiner Anlage in Gastonia, US-Bundesstaat North Carolina, wie geplant in Betrieb genommen. In die Erweiterung hat das Unternehmen rund 15 Mio. USD investiert. Die Produktionskapazität der Anlage verdoppelt sich damit von 20.000 auf 40.000 t/a.

In der Anlage werden die Basispolymere Polyamid (PA) und Polybutylenterephthalat (PBT) – je nach Kundenwunsch – mit speziellen Additiven und Glasfasern vermischt und zu den Hochleistungskunststoff-Produktlinien Durethan und Pocan verarbeitet. Diese werden hauptsächlich in der Automobilindustrie zur Herstellung leichterer Kunststoffkomponenten eingesetzt, die unter anderem Metallteile in Fahrzeugen ersetzen und damit Kraftstoffverbrauch und Emissionen verringern.

Lanxess plant, in den kommenden Jahren zwischen 50 und 100 Mio. EUR für organisches Wachstum in sein Geschäft mit Hochleistungskunststoffen zu investieren. „Mit den Investitionen werden wir die Balance unserer Polyamid-Wertschöpfungskette weiter verbessern und den weltweiten Ausbau unseres Geschäfts für technische Kunststoffe vorantreiben“, sagte Michael Zobel, Leiter des Geschäftsbereichs High Performance Materials.

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