Lanxess trotz konjunktureller Eintrübung stabil

Umsatz mit 1,822 Mrd. EUR auf Niveau des Vorjahres

Lanxess ist trotz der sich abschwächenden Konjunktur solide in das neue Geschäftsjahr gestartet. Im ersten Quartal 2019 stieg das EBITDA vor Sondereinflüssen um 1,9% auf 275 Mio. EUR nach 270 Mio. EUR im starken Vorjahresquartal. Die wesentlichen Gründe für die positive Entwicklung waren gestiegene Verkaufspreise und vorteilhafte Wechselkurseffekte, insbesondere aus dem US-Dollar. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen verbesserte sich von 14,9% im Vorjahr auf nun 15,1%.

„Ungeachtet des schwächeren Handelsumfelds haben wir einen guten Start in das neue Geschäftsjahr hingelegt. Unsere Ergebnisse zeigen erneut, dass wir deutlich stabiler aufgestellt sind als noch vor wenigen Jahren: Wir konnten die nachlassende Nachfrage aus der Automobilindustrie mehr als ausgleichen und unsere Profitabilität noch einmal steigern, sogar im Vergleich zum starken Vorjahresquartal“, sagte Vorstandsvorsitzender Matthias Zachert.

Der Konzernumsatz lag im ersten Quartal 2019 mit 1,822 Mrd. EUR auf Vorjahresniveau. Das Konzernergebnis stieg um 3,7% von 81 Mio. EUR auf 84 Mio. EUR. Das Ergebnis je Aktie stieg aufgrund der geringeren durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien mit 4,5% überproportional von 0,89 EUR auf 0,93 EUR. Innerhalb der ersten drei Monate des Geschäftsjahrs 2019 hat das Unternehmen für 111 Mio. EUR eigene Aktien zurückgekauft. Bis zum 10. Mai 2019 wurden bereits Aktien für weitere 65 Mio. EUR erworben. Insgesamt hat der Konzern bis zu 200 Mio. EUR für den Aktienrückkauf eingeplant, der spätestens bis zum 31. Dezember 2019 abgeschlossen sein soll.

Für das Gesamtjahr 2019 erwartet man ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 1,000 Mrd. EUR und 1,050 Mrd. EUR. Im Vorjahr hatte der Spezialchemie-Konzern ein Ergebnis von 1,016 Mrd. EUR erreicht.

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