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Linde baut vollautomatisiertes Füllwerk

01.12.2015 -

Am nördlichen Rand des Ruhrgebietes, im Industriepark Dorsten/Marl, entsteht das modernste Füllwerk der Linde Group. Hier werden nach der Inbetriebnahme Industriegase sowie Kohlendioxid-Gemische in Flaschen und Bündel abgefüllt. Das Rhein-Ruhr-Füllwerk nimmt eine Vorreiterfunktion innerhalb des Konzerns ein: Das innovative Konzept soll später an weiteren Standorten des Unternehmens in verschiedenen Ländern Verwendung finden. Am 25. November 2015 war Spatenstich für den Neubau.

Das Füllwerk, dessen Fertigstellung für Ende nächsten Jahres geplant ist, wird über einen sehr hohen Technisierungs- und Automatisierungsgrad verfügen. So erfolgt der innerbetriebliche Transport der Gasflaschen und Bündel automatisiert, wodurch der Gabelstaplerverkehr auf dem Gelände deutlich reduziert wird. Darüber hinaus ist die Errichtung eines vollautomatischen Hochregallagers vorgesehen. Und auch eine automatisierte, roboterunterstützte Sortierung und Kommissionierung sind Bestandteil der Planung. Pro Jahr können so mehr als 1 Mio. Flaschen gehandhabt werden. Die hohe Produktivität des Rhein-Ruhr-Füllwerks soll es dem Unternehmen erlauben, noch flexibler und schneller auf Kundenwünsche zu reagieren.
Mit dem Neubau wird die gewachsene, dezentrale Werk- und Vertriebsstruktur im Rhein-Ruhr-Gebiet mit ihren überwiegend älteren Füllwerken und zum Teil geringen Lagerkapazitäten abgelöst. Der Standort dient nicht nur zur Abfüllung von Gasen. In Marl werden außerdem Propan, Acetylen und Spezialgase sowie Kleinmengen anderer Gase sicher zwischengelagert.