Lonza will profitabler werden

Lonza sieht sich dank eines gut laufenden Kerngeschäfts und der gelungen Integration des US-Biozid-Herstellers Arch auf gutem Weg, die Profitabilität im laufenden Jahr weiter zu verbessern. Wie aus dem vorgelegten Business-Update hervorgeht, rechnet der Basler Konzern im laufenden Jahr mit einem Wachstum des operativen Gewinns. Laut Lonza-Verwaltungsratspräsident Rolf Soiron dürfte der operative Gewinn auf Stufe Ebit 2012 das Vorjahresniveau um zehn bis 15 % überschreiten. Von den geplanten Synergien aus der im vergangenen Juli bekanntgegebenen 1,4 Mrd. US-$ schweren Übernahme des auf Wirkstoffe zur Schädlingsbekämpfung spezialisierten US-Unternehmens Arch seien 75 % schon heute erreicht. Rund die Hälfte davon dürfte bereits 2012 dem operativen Gewinn auf Stufe Ebit zugutekommen, hieß es. "Microbial Control wird ein Haupttreiber für das erwartete Ebit-Wachstum im Jahr 2012 sein", sagte Rolf Soiron.

Auch die umsatzmäßig größte Lonza-Sparte, die Auftragsherstellung von Medikamenten für die großen Pharma- und Generikakonzerne wie Novartis und Teva, verzeichnete im Berichtszeitraum eine gute Auslastung der Produktionsanlagen, hieß es in der Mitteilung weiter. Im Life-Science Geschäft, zu dem auch Lebensmittelzusätze zählen, verzeichnete das Agro-Geschäft ein gutes Wachstum, während es bei Nikotinaten zu verstärktem Preisdruck kam. Lonza gibt im 1. Qu. traditionell keine Gewinn- und Umsatzzahlen bekannt.In der stark unter dem Höhenflug des Schweizer Frankens leidenden Produktionsstätte in Visp im Schweizer Kanton Wallis will Lonza die Sparanstrengungen weiter vorantreiben. Insgesamt soll das "Projekt Visp Challenge" in den nächsten drei Jahren zu einer Kostenentlastung von 100 Mio. CHF. Der Personalbestand soll allerdings laut Finanzchef Toralf Haag nicht durch weitere Entlassungen, sondern mittels Abgängen reduziert werden.

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