Maschinenbauer schöpfen nach Orderplus im Oktober Mut

Die deutschen Maschinenbauer haben im Oktober dank florierender Auslandsgeschäfte erneut mehr Aufträge an Land gezogen. Die Bestellungen legten im vergangenen Monat binnen Jahresfrist um 7% zu, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Während der Heimatmarkt um 1% schrumpfte, kamen 11% mehr Orders aus dem Ausland herein. Der Branchenverband machte allerdings große Unterschiede zwischen den verschiedenen Fachzweigen aus. So schnellten etwa die Aufträge im Turbinenbau, in der Verfahrenstechnik oder der Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie im Zeitraum August bis Oktober um über 15 % in die Höhe. Dagegen verloren die Industriezweige Bergbau, Hütten- und Walzwerktechnik mehr als 20 %. Insgesamt ergab sich in dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Drei-Monats-Zeitraum ein Auftragsplus von 2%. Die Inlandsaufträge lagen bei minus 11%, die Auslandsaufträge bei plus 10%. Die Maschinenbauer hatten im September erstmals nach knapp einem Jahr wieder ein Auftragsplus verbucht. Der Branche mit ihren mehr als 900.000 Beschäftigten, zu der neben zahlreichen Mittelständlern auch börsennotierte Konzerne wie ThyssenKrupp, Gea oder Gildemeister gehören, macht die Unsicherheit über die weitere Konjunkturentwicklung zu schaffen. Die Kunden halten sich mit Investitionen in neue Maschinen und Anlagen zurück.

 

 

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